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Gewalt gegen Rettungskräfte: Aktionsbündnis startet Offensive | BR24

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Sanitäter, Notärzte, Polizisten - oft werden Rettungskräfte selbst zu Opfern. Dagegen kämpft das Aktionsbündnis "Lass retten". Am Abend geht das Bündnis zum ersten Mal in Straubing an die Öffentlichkeit und will mehr Respekt für die Arbeit gewinnen.

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Gewalt gegen Rettungskräfte: Aktionsbündnis startet Offensive

Sanitäter, Notärzte, Polizisten - oft werden Rettungskräfte selbst zu Opfern. Dagegen kämpft das Aktionsbündnis "Lass retten". Am Abend geht das Bündnis zum ersten Mal in Straubing an die Öffentlichkeit und will mehr Respekt für die Arbeit gewinnen.

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Das Aktionsbündnis in Niederbayern "Lass retten", das vor rund eineinhalb Jahren gegründet wurde, kämpft gegen die zunehmende Gewalt gegen Rettungs- und Einsatzkräfte.

Bündnis aus Polizei, Feuerwehr, BRK und Malteser

Am Abend geht das Bündnis - bestehend aus Gewerkschaft der Polizei, Bezirksfeuerwehrverband, Bayerisches Rotes Kreuz (BRK) und Malteser - erstmals an die Öffentlichkeit damit. Bei der Auftaktveranstaltung des Bündnisses wird es eine Podiumsdiskussion zum Thema "Ist die Gewalt inzwischen in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen?" geben. Dabei sollen Ansätze diskutiert werden, wie die Gesellschaft für das Thema Gewalt gegen Rettungskräfte sensibilisiert werden kann.

Respekt für das Ehrenamt gewinnen

Wie Initiator des Bündnisses und Vorstand der Gewerkschaft der Polizei Niederbayern, Andreas Holzhausen, dem Bayerischen Rundfunk sagte, gehe es darum, dass wieder Respekt für das Ehrenamt hergestellt werden müsse.

Aktionsstände zeigen Arbeit der Rettungskräfte

Am Abend werden in der Joseph-von-Fraunhofer-Halle in Straubing ab 18 Uhr bis zu 1.000 Gäste erwartet, darunter auch Schirmherr und Wissenschaftsminister Bernd Sibler. Im Foyer werden Aktionsstände der Feuerwehr, des BRK, der Malteser und der Polizei aufgestellt, um mit den Rettungskräften ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt ist kostenlos.