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Gewalt gegen Münchner Fahrkartenkontrolleure | BR24

© pa/dpa/Uwe Zucchi

Symbolbild: Fahrkartenkontrolle

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    Gewalt gegen Münchner Fahrkartenkontrolleure

    Münchner Fahrkartenkontrolleure brauchen ein dickes Fell. Immer öfter werden sie von Fahrgästen beleidigt oder im schlimmsten Fall sogar traktiert.

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    In 27 Fällen wurden Kontrolleure im vergangenen Jahr allein in Münchner U-Bahnen, Trambahnen und Bussen tätlich angegriffen – fast doppelt so oft wie im Jahr davor. "Das geht von schubsen bis schlagen", berichtet ein Sprecher der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG).

    Trainingsangebote für Kontrolleure

    Als Grund für den Anstieg gilt, dass mehr kontrolliert wird. Die Schwarzfahrerquote war zuletzt von 2,5 auf drei Prozent gestiegen. Die Münchner Verkehrsgesellschaft hat deshalb zusätzliche Kontrolleure eingestellt. Das ist aber nicht die einzige Erklärung. Die Hemmschwelle sei ganz einfach gesunken, so der MVG-Sprecher.

    "Ein Stück weit ist der Respekt verlorengegangen. Das Nahverkehrssystem in München ist aber nach wie vor eines der sichersten der Welt." Sprecher der MVG

    Damit das auch für die Kontrolleure weiterhin gilt, gibt es für sie regelmäßig Trainingsangebote. Sie sollen lernen, mit sogenannten schwierigen Fahrgästen besser umgehen zu können.