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Huml zu neuen Corona-Regeln: Appell an die Vernunft der Bürger | BR24

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Angesichts der verschärften Corona-Regeln in Bayern erklärt Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU), wie die Kontrolle der Verordnung erfolgen soll. Bei privaten Feiern sei das schwierig, räumte sie ein - und appellierte an die Vernunft.

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Huml zu neuen Corona-Regeln: Appell an die Vernunft der Bürger

Angesichts der verschärften Corona-Regeln in Bayern erklärt Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU), wie die Kontrolle der Verordnung erfolgen soll. Bei privaten Feiern sei das schwierig, räumte sie ein - und appellierte an die Vernunft der Bürger.

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Im Kampf gegen Corona verlangt die bayerische Staatsregierung von Städten und Landkreisen mit hohen Infektionszahlen ein schnelles, entschlossenes und auch einheitliches Vorgehen. Das Kabinett hat eine Reihe von "Regelmaßnahmen" beschlossen, die von den Gesundheitsämtern in Corona-Hotspots umgesetzt werden sollen. Dort sollen sich nach dem Willen der Staatsregierung ab sofort nur maximal fünf Menschen treffen dürfen - sowohl auf öffentlichen Plätzen als auch in privaten Bereich.

Bei privaten Feiern sei eine Kontrolle schwierig, räumte Gesundheitsministerin Melanie Huml im Interview mit der radioWelt am Morgen auf Bayern 2 ein.

"Wenn es um die Kontrolle geht, dann ist es richtig, dass wir natürlich im privaten Bereich nicht genau und ständig nachschauen können und wollen. Aber Sie erleben auch, wenn Sie an die Masken denken, dass der ein oder andere Nachbar sagt 'Mensch, setzt doch die Maske auf'. [...] Also ich glaube, dass dieses schon Wirkung zeigt."

"Leitplanken, Vorschläge, Empfehlungen"

Zu den Regeln in Hotspot-Regionen sagte Huml, es handle sich um "Leitplanken, Vorschläge, Empfehlungen" für die Kommunen. Die Regierung gebe für Corona-Hotspots Empfehlungen, die endgültige Entscheidung liege dann bei den Kommunen, betonte die Gesundheitsministerin.

"Es sei wichtig, dass die Kommune vor Ort entscheidet, ob ein Ausbruchsgeschehen regional gut eingrenzbar ist."

Schnelltests für alle?

Die Staatsregierung hatte auch angekündigt, zehn Millionen Schnelltests bestellen zu wollen, diese könnten dann priorisiert ausgegeben werden, erklärte Huml.

"Wir werden sehr genau hinschauen, wo wir sie einsetzen können, weil es eben darum geht, dann, wo es notwendig wird, dass wir ein schnelles Ergebnis brauchen. [...] Das kann im Seniorenbereich sein, dass kann aber auch beim Kinderarzt sein, die uns explizit angesprochen haben, wenn es darum geht, kann ein Kind in die Schule gehen oder in den Kindergarten."

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