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Bayerns neuer Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) will in den nächsten Monaten verstärkt Impfbusse einsetzen. "Wir müssen uns auch Gedanken machen, wie wir die Menschen erreichen, die nicht mehr mobil sind", betont er im Bayern 2-Interview.

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Gesundheitsminister Klaus Holetschek will auf Impfbusse setzen

Bayerns neuer Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) will in den nächsten Monaten verstärkt Impfbusse einsetzen. "Wir müssen uns auch Gedanken machen, wie wir die Menschen erreichen, die nicht mehr mobil sind", betont er im Bayern 2-Interview.

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Von
  • Stefan Kreutzer
  • Beate Claus

In jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt steht seit Mitte Dezember ein Impfzentrum - in ganz Bayern sind es insgesamt 99. Konkrete Terminvereinbarungen sollen ab 20. Januar möglich sein – streng nach Priorität. Bayern hat nun ein Online-Portal für Corona-Impftermine gestartet.

Darüber hinaus will Bayerns neuer Gesundheitsminister Klaus Holetschek auch Impfbusse einsetzen. Im Interview mit der radioWelt am Morgen auf Bayern 2 sagte er:

"Wir müssen uns auch Gedanken machen, wie wir die Menschen erreichen, die nicht mehr mobil sind. Wie wir kurze Wege zu den Impfzentren schaffen können." Klaus Holetschek, Gesundheitsminister Bayern

Ein Impfbus wäre ein Thema, das er forcieren wolle, so der Gesundheitsminister.

"An verschiedensten Orten Impfen zugänglich machen"

Klaus Holetschek betonte, dass der Freistaat dynamisch auf die Verfügbarkeit des Impfstoffs reagieren werde.

"Ich glaube, wir müssen unkonventionell denken. Wenn es mal so ist, dass mehr Impfstoff da ist, dann müssen wir auch schauen: Wie können wir an verschiedensten Orten das Impfen zugänglich machen, wenn der Impfstoff auch nicht mehr so kompliziert ist, von der Kühlung und Lagerung?" Klaus Holetschek, Gesundheitsminister Bayern

Der Impfstoff von AstraZeneca werde "einfacher zu verwerten sein", hofft Holetschek. "Dann werden unsere Ärzte wieder ins Spiel kommen, die als Hausärzte unterwegs sind. Das ist ein lebendes System, das ständig optimiert und weiterentwickelt werden muss." Nach den Worten des neuen Ministers leisten die Gemeinden und Städte gute Arbeit.

"Wir haben uns bewusst entschieden, dass diese 99 Impfzentren sehr nahe an den Menschen sind. Das heißt in den Landkreisen, in den kreisfreien Städten. Das ist ein sehr gutes System." Klaus Holetschek, Gesundheitsminister Bayern

Es sei gut, wenn vor Ort Dinge passgenau entschieden werden könnten "und wenn wir da nicht von oben was aufdrücken", so Holetschek.

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