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Geständnis im Prozess um Vandalismus in Bamberger Kirchen | BR24

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Laut Staatsanwaltschaft soll der 26-jährige im vergangenen Jahr mehrfach in blinder Zerstörungswut durch Bamberger Kirchen gezogen sein. Vor gericht zeigte er sich geständig.

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Geständnis im Prozess um Vandalismus in Bamberger Kirchen

Im Prozess um Vandalismus in Bamberger Kirchen hat der Angeklagte die Taten vor dem Landgericht Bamberg weitestgehend gestanden. Er soll im Frühjahr 2018 in mehreren Kirche Kruzifixe heruntergerissen und Heiligenfiguren beschädigt haben.

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Zum Prozessauftakt vor dem Landgericht Bamberg waren heute neun Zeugen vernommen worden. Laut Staatsanwaltschaft soll der 26-jährige Angeklagte im vergangenen Jahr mehrfach in blinder Zerstörungswut durch Bamberger Kirchen gezogen sein. Dabei soll er in fünf Fällen sakrale Gegenstände wie Heiligenfiguren, Kruzifixe und Holzskulpturen beschädigt haben. Der Gesamtschaden liegt bei 20.000 Euro.

Kruzifixe bespuckt

Außerdem wird dem 26-Jährigen vorgeworfen, in drei Fällen Kruzifixe auf der Straße bespuckt zu haben. Der Vandalismus in den Kirchen hatte im Frühjahr 2018 für große öffentliche Aufmerksamkeit gesorgt, weil zunächst ein religiöses Motiv vermutet worden war. Die Ermittlungen haben dies jedoch nicht bestätigt.

Psychotische Störung

Laut Anklageschrift litt der Beschuldigte während sämtlicher Taten an einer krankhaften psychotischen Störung und war nur eingeschränkt steuerungsfähig. Am 30. Januar soll weiterverhandelt werden. Dann soll voraussichtlich auch ein Urteil fallen.

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Autor
  • Simone Schuelein
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