| BR24

 
 

Bild

Festzug zum Auftakt des Gäubodenvolksfests in Straubing
© BR Bild

Autoren

Sebastian Grosser
© BR Bild

Festzug zum Auftakt des Gäubodenvolksfests in Straubing

Gestern startete das Gäubodenvolksfest in Straubing. Heute war offizielle Eröffnung mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Traditionell wird das zweitgrößte Volksfest Bayerns am ersten Festsamstag von einem Landespolitiker eröffnet. Zu den Traditionen gehört auch ein Geschenk an die Stadt Straubing beim Auftakt des Gäubodenvolksfestes.

50 Millionen Euro für die Stadt Straubing

Dieses Jahr brachte Söder vom Freistaat rund 50 Millionen Euro in die Donaustadt mit. Die Staatsregierung will in den Hochschulstandort investieren, um alternative Antriebsstoffe zu entwickeln. Um Platz für die Forschung zu schaffen, erwirbt der Freistaat das Straubinger Karmelitenkloster samt Kirche.

"Wir müssen schauen, dass wir Bayern weiterentwickeln - und nicht nur München und Nürnberg. Wir spüren jetzt schon den Zuzug in die Ballungsräume. Also ist eine Form der Entwicklung auch, innovative Entwicklung zu fördern." Ministerpräsident Markus Söder (CSU)

Festrede zugeschnitten auf Bevölkerung der ländlichen Region

Zudem erwähnte Söder in seiner Rede den öffentlichen Nahverkehr, die Krankenversorgung auf dem Land, das Wirtshaussterben und den Bürokratieabbau. Bei Straubings Oberbürgermeister Markus Pannermayr (CSU) kamen die Worte des Ministerpräsidenten an. Pannermayr wünscht sich schnellere Entscheidungen bei wichtigen kommunalen Projekten.

"Das passt, Kirche und Kloster als Universitätsstandort, sozusagen, diese Wertegebundenheit und der Aufbruch in die Zukunft. Das ist das, was wir uns wünschen." Straubings Oberbürgermeister Markus Pannermayr (CSU)

Söder will laut eigenen Worten in der Politik mehr auf Handeln statt Fordern setzen. In Straubing beschwörte er Einigkeit innerhalb der Union.

Autoren

Sebastian Grosser

Sendung

BAYERN 3 am Samstag vom 11.08.2018 - 15:00 Uhr