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Gericht will Daniel Küblböck für tot erklären lassen | BR24

© BR/Theresia Sprinzl

Daniel Küblböck bei einem öffentlichen Auftritt am 23.11.2017

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    Gericht will Daniel Küblböck für tot erklären lassen

    Der Sänger und Entertainer Daniel Küblböck aus Hutthurm (Lkr. Passau) gilt seit Herbst 2018 als vermisst. Er soll bei einer Kreuzfahrt vor der Küste Neufundlands von Bord gesprungen sein. Das Amtsgericht Passau will ihn nun für tot erklären lassen.

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    Rund zwei Jahre nach seinem Verschwinden vor der Küste Kanadas, soll der Sänger und Entertainer Daniel Küblböck aus Hutthurm im Kreis Passau für tot erklärt werden. Das teilte eine Sprecherin des Amtsgerichtes Passau mit. Es sei nach dem Verschollenheitsgesetz ein solches Aufgebot ergangen und in einer Tageszeitung veröffentlicht worden.

    Amtsgericht Passau: Küblböck muss sich melden

    In der "Amtlichen Anzeige" fordert das Amtsgericht Passau Küblböck auf, sich bis spätestens zum 25.09.2020 zu melden. Andernfalls wird er für tot erklärt. Alle Personen, die Hinweise und Auskunft zu einem möglichen Aufenthaltsort Küblböcks machen können, sind ebenfalls aufgefordert, sich zu melden. Die Zuständigkeit für das sogenannte "Aufgebot" liegt beim Amtsgericht Passau, da der gemeldete Hauptwohnsitz von Daniel Küblböck in Salzweg im Landkreis Passau liegt.

    Vater Küblböck erfuhr aus den Medien davon

    Günther Küblböck, Daniels Vater, äußerte sich in der "Bild"-Zeitung entsetzt darüber. Er habe erst aus den Medien davon erfahren. Laut "Bild"-Zeitung soll der Antrag, Daniel Küblböck für tot zu erklären, von einer "Küblböck GmbH" stammen, mit der Daniels Vater nichts zu tun hat. Vermutet wird, dass dahinter ein entfernter Verwandter steckt.

    Vermisst seit einer Kreuzfahrt

    Daniel Küblböck war durch die erste Staffel der RTL-Sendung "Deutschland sucht den Superstar" im Jahr 2002 berühmt geworden. Im September 2018 nahm er an einer Kreuzfahrt von Hamburg nach New York teil. Seit dem 9. September gilt er als vermisst, nachdem er vor der Küste Neufundlands über Bord gesprungen sein soll.

    Der Bayerische Rundfunk berichtet - vor allem wegen möglicher Nachahmer-Effekte - in der Regel nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer die zuständige Redaktion sieht es durch die Umstände der Tat geboten. Sollten Sie selbst Hilfe benötigen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge. Beratung erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1110111 oder 0800-1110222. Weitere Hilfsangebote gibt es bei der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

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