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Verbot für Bayerns größte Geflügelmastanlage in Eschelbach | BR24

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Bayerns größte Geflügelmastanlage, die Hähnchenmastanlage in Eschelbach im oberbayerischen Landkreis Pfaffenhofen, darf nicht in Betrieb genommen werden. Das hat am Freitag das Verwaltungsgericht München entschieden.

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Verbot für Bayerns größte Geflügelmastanlage in Eschelbach

Bayerns größte Geflügelmastanlage, die Hähnchenmastanlage in Eschelbach im oberbayerischen Landkreis Pfaffenhofen, darf nicht in Betrieb genommen werden. Das hat am Freitag das Verwaltungsgericht München entschieden.

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Die Hähnchenmastanlage in Eschelbach im oberbayerischen Landkreis Pfaffenhofen darf nicht in Betrieb genommen werden. Das hat die 19. Kammer des Verwaltungsgerichts München entschieden und damit der Klage des Bund Naturschutz stattgegeben.

Zu wenig Futterflächen

Nach Auffassung der Richter ist die Masthähnchenanlage kein landwirtschaftlicher Betrieb. Nur als solcher wäre die Anlage unter baurechtlichen Gesichtspunkten im Außenbereich zulässig. Um die an einen landwirtschaftlichen Betrieb geknüpften Voraussetzungen zu erfüllen, muss die Anlage über einen Zeitraum von etwa 30 Jahren über ausreichend viel landwirtschaftliche Fläche verfügen, um mehr als die Hälfte des anfallenden Futterbedarfs selbst erzeugen zu können. Das hat das Gericht für die Masthähnchenanlage in Hinblick auf mehr als eine Million Masthähnchen pro Jahr verneint.

Berufung möglich

Es wäre die größte Mastanlage in Bayern geworden. Gegen das Urteil können die Anlagenbetreiber sowie der Freistaat Bayern innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe der vollständigen Entscheidungsgründe Berufung einlegen.