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Das Grundstück des Bauabschnitts V von oben. Der im Bild vordere Bereich gehört nun den Genossenschaften und der Stiftung.

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    Genossenschaften bauen: 140 neue Wohnungen am Würzburger Hubland

    Rund 140 neue Wohnungen sollen am Würzburger Hubland entstehen. Das etwa 8.100 Quadratmeter große Grundstück dafür hat Oberbürgermeister Christian Schuchardt an zwei Genossenschaften und eine Stiftung übergeben.

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    Von
    • Carolin Hasenauer
    • BR24 Redaktion

    So wie andere Kommunen wehrt sich auch Würzburg mit neuen Bauprojekten gegen die Wohnungsnot. Ein rund 8.100 Quadratmeter großes Grundstück am Hubland im östlichen Bereich Würzburgs hat Oberbürgermeister Christian Schuchardt (CDU) an die Genossenschaften St. Bruno-Werk und Heimathilfe sowie die Kronprinz-Rupprecht-von-Bayern-Stiftung übergeben.

    Mehrere Hochhäuser und zwei Tiefgaragen

    Das Grundstück befindet sich am oberen Rand des Bauabschnitts Hubland V auf einer Anhöhe. Entstehen sollen dort rund 140 Wohnungen. Diese teilen sich auf mehrere Gebäude mit vier bis sechs Stockwerken auf, außerdem sind ein bis zwei Tiefgaragen geplant. Die Stadt Würzburg hatte das Grundstück am Hubland von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) erworben. Den Direktverkauf an die Genossenschaften hat der Stadtrat dann beschlossen: hier soll zur Hälfte geförderter Wohnraum entstehen, der sich am Einkommen orientiert.

    Genossenschaften und Stiftung investieren rund 33 Millionen Euro

    "Das ist wohl ziemlich einmalig in der Geschichte der Stadt Würzburg, dass zwei Genossenschaften und eine Stiftung zusammenarbeiten, um gemeinsam etwas in der Stadt zu bewegen", heißt es von den Vertretern der beteiligten Parteien Frank Hermann und Wolfgang Heck.

    Die drei Unternehmen repräsentieren die ehemals gemeinnützigen Wohnungsunternehmen, die seit mehr als 70 Jahren ihre Bestände entwickeln. "Wir wollen die Ursprungsidee aus der Gründung der Unternehmen am Leben erhalten und mit Leben füllen: Was alleine nicht zu schaffen ist, soll mit vereinten Kräften gelingen." Insgesamt investieren die Bauherren nach eigenen Angaben etwa 33 Millionen Euro

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    Symbolische Grundstücksübergabe

    Architekturwettbewerb für den Bau

    Noch im laufenden Jahr soll ein Architekturwettbewerb ausgelobt werden. Dieser wird von der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) betreut. Das St. Bruno-Werk hat die Federführung des Projekts bis zum Architektenwettbewerb, der Planung und Vergabe.

    Alle 140 Wohnungen seien im Energiestandard KfW 55 geplant und sollen Fernwärme beziehen. Parallel lasse das St. Bruno-Werk prüfen, ob eine ergänzende andere Energieversorgung wie z.B. Photovoltaik Sinn mache. Zunächst allerdings müsse der Bauantrag gestellt und die Erschließung vorangetrieben werden.

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