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Genanalyse bestätigt: Wolf hat Schafe im Ostallgäu gerissen | BR24

© picture-alliance/dpa

Im Ostallgäu hat ein Wolf Schafe gerissen.

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    Genanalyse bestätigt: Wolf hat Schafe im Ostallgäu gerissen

    Drei tote und zwei verletzte Schafe sind Anfang des Monats im Landkreis Ostallgäu gefunden worden. Jetzt ist klar: Ein Wolf hat die Tiere gerissen. Um weitere Fälle zu verhindern, können Tierhalter aus der Region Fördermittel beantragen.

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    Im Ostallgäu geht ein Wolf um: Genanalysen haben jetzt bestätigt, dass es ein Wolf war, der Anfang August Schafe in der Region gerissen hat. Das hat das Landesamt für Umwelt in Augsburg mitgeteilt.

    Drei tote und zwei verletzte Schafe

    Den Angaben zufolge hat ein Mitglied des "Netzwerks Große Beutegreifer" den Vorfall vom 3. August 2020 vor Ort dokumentiert und die Proben genommen. Damals waren drei tote und zwei verletzte Schafe gefunden worden. Die Analyse durch das nationale Referenzlabor habe einen Wolf als Verursacher bestätigt, so das LfU in einer Pressemitteilung.

    Dem Wolf auf der Spur

    Weitere Untersuchungen zu Herkunft und zur Individualisierung des Wolfs dauern den Angaben nach noch an. Behörden, Interessenverbände und Vertreter von Nutztierhaltern wurden informiert.

    Unterstützung für Tierhalter im Ostallgäu

    Halter aus der Region, die nun in Sorge um ihre eigenen Tiere sind, können Förderung für Herdenschutzmaßnahmen beantragen, teilte das Amt mit. Außerdem wies die Behörde darauf hin, dass Schäden, die Nutztierhaltern durch Wolfsrisse entstehen, durch den "Ausgleichsfonds Große Beutegreifer" ersetzt werden können.

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