© picture alliance / Sven Simon

Leitungswasser wird aus einem Wasserhahn in ein Glas gelassen (Symbolbild)

Konkret sind die Gemeinden Böttigheim, Eisingen, Erlabrunn, Helmstadt, Hettstadt, Höchberg, Holzkirchhausen, Kist, Leinach, Mädelhofen, Neubrunn, Retzbach, Roßbrunn, Thüngersheim, Uettingen, Waldbüttelbrunn, Zell und Zellingen betroffen.

Hotline eingerichtet

Das Gesundheitsamt Würzburg hat für Bürger eine Hotline eingerichtet: 0931 / 80035984. Die Hotline ist am Freitag von 18 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr besetzt.

Hochbehälter in Zellingen verunreinigt

Laut Fernwasserversorgung Franken wurde bei einer Routineuntersuchung im Hochbehälter in Zellingen (Lkr. Main-Spessart) ein erhöhter Enterokokken-Anteil festgestellt. Bei Enterokokken handelt es sich um Fäkalkeime, anaerobe Bakterien, die Übelkeit und Durchfall auslösen können. Betroffen vom Enterokokken-Alarm ist der Versorgungsbereich West des Zweckverbands Trinkwasserversorgung Mittelmain. Nach Vorgabe des Gesundheitsamtes Würzburg muss daher das Leitungswasser im gesamten Versorgungsbereich abgekocht werden.

Leitungswasser wird vorsorglich gechlort

Um die Enterokokken abzutöten, chlort der Zweckverband das Trinkwasser seit Bekanntwerden der Verunreinigung. Zudem wird das Trinkwasser in diesem Bereich ständig kontrolliert. Laut Fernwasserversorgung Franken können die aktuellen Maßnahmen mehrere Tage andauern.