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Geldspritze für Sanierung der Ursulinenkirche in Straubing | BR24

© pa/imageBROKER/Egon Bömsch

Die Ursulinenkirche in Straubing von innen

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    Geldspritze für Sanierung der Ursulinenkirche in Straubing

    Es ist das letzte gemeinsame Werk der Gebrüder Asam: Die prunkvolle und aufwendig gebaute Spätbarock-Kirche des Ursulinenklosters in Straubing. Jetzt wird sie saniert und bekommt dafür eine saftige Finanzsspritze in Höhe von 365.000 Euro.

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    Die Sanierung der historisch bedeutsamen Ursulinenkirche in Straubing wird mit 365.000 Euro aus dem Entschädigungsfonds des Kunstministeriums unterstützt. Das hat Kunstminister Bernd Sibler (CSU) bekannt gegeben. Die Kirche ist das letzte gemeinsame Werk der berühmten Asam-Brüder.

    Dach und Fassaden werden restauriert

    Bei der Sanierung der fast 300 Jahre alten Kirche werden Dach und Fassaden auf ihre Statik hin überprüft. Außerdem werden Steinarbeiten vorgenommen. "Für die Stadt- wie für die Kunstgeschichte ist dieses letzte gemeinsame Werk der Gebrüder Asam unermesslich wertvoll. Diese Klosterkirche ist ein entscheidendes Zeugnis unseres kulturellen Erbes!", so Minister Sibler.

    Ursulinenkirche: "Juwel der Baukunst"

    Die aufwendig gestaltete Klosterkirche des Ursulinenordens im Herzen der Straubinger Altstadt ist weit über die Region hinaus bekannt. Laut Kunstminister Sibler ist sie "ein Juwel der Baukunst am Übergang vom Barock zum Rokoko". Die Kirche wurde Mitte des 18. Jahrhunderts von den Barock-Architekten, den Gebrüdern Asam, erbaut. Im Jahr 1741 wurde sie von Herzog Theodor, Fürstbischof von Regensburg und Freising, eingeweiht. Bänke und Türen aus Eichenholz stammen noch aus der Entstehungszeit. Der spätbarocke Kirchenbau ist Teil des Ensembles „Historischer Stadtkern Straubing“, das in der Liste der Kulturgüter, die dem Schutz der Haager Konvention unterliegen, geführt wird, teilt das Ministerium mit.

    Entschädigungsfonds des Kunstministeriums

    Eigentümer der wertvollen Kirche ist das Ursulinenkloster in Straubing. Es wird finanziell mit dem Entschädigungsfonds unterstützt. Dieser ist ein staatliches Sondervermögen, der von der Obersten Denkmalschutzbehörde, dem Kunstministerium, verwaltet wird. Seine finanzielle Ausstattung wird zu gleichen Teilen vom Freistaat und den Kommunen getragen. Der Fonds ist unter anderem dazu da, Baudenkmäler zu erhalten. In Bayern gibt es etwa 120.000 Baudenkmäler.