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Geldautomatensprengungen in Bayern: 1,4 Millionen Euro Beute | BR24

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25.11.2020: Sprengung in Sulzberg:

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    Geldautomatensprengungen in Bayern: 1,4 Millionen Euro Beute

    Kriminelle haben in diesem Jahr in Bayern 18 Geldautomaten gesprengt. Dabei erbeuteten sie nach Angaben des Landeskriminalamts insgesamt etwa 1,4 Millionen Euro. Meist setzten die Täter ein Gasgemisch zur Sprengung ein.

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    Von
    • Claudia Steiner

    Kriminelle haben beim Sprengen von Geldautomaten in Bayern in diesem Jahr etwa 1,4 Millionen Euro erbeutet. Nach Angaben des Landeskriminalamts (LKA) in München wurden insgesamt 18 Automaten gesprengt, aus elf davon wurde Geld gestohlen. Insgesamt seien eher Geldautomaten in ländlichen Gegenden das Ziel gewesen. Zum Vergleich: 2019 wurden im Freistaat 22 Automaten gesprengt.

    Viele Taten in Franken

    Besonders häufig waren die Täter 2020 in Franken aktiv. Laut LKA fanden etwa drei von vier Sprengungen in Unter- oder Oberfranken statt. Anfang November erbeuteten Automatenknacker in Zapfendorf im Landkreis Bamberg rund 100.000 Euro. In Gochsheim im Landkreis Schweinfurt kam es nach einer Automatensprengung im April zu einer Verfolgungsjagd zwischen den Tätern und der Polizei. Zuletzt hatten Unbekannte einen Automaten in Sulzberg im Landkreis Oberallgäu gesprengt.

    Täter setzen meist Gasgemisch ein

    Meistens setzten die Täter demnach ein Gasgemisch zum Sprengen ein. Dabei wird Gas eingeleitet und dann mit einer Batterie gezündet. Einmal wurde laut LKA Sprengstoff verwendet. Mittlerweile haben die Hersteller der Automaten reagiert und bieten sicherere Geräte an. Laut LKA sind Geldautomaten auf dem Markt, die etwa Gas neutralisieren können oder verstärkte Sicherungen gegen das Aufhebeln der Automatenhülle haben.

    Bundesweit 15,2 Millionen Euro erbeutet

    Bundesweit wurden laut LKA 2019 bei Geldautomatsprengungen rund 15,2 Millionen Euro erbeutet. Die durchschnittliche Beutesumme lag bei 107.000 Euro.

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