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Geldautomaten-Sprengung: Urteil in Nürnberg erwartet | BR24

© BR/Studio Nürnberg

Drei Männer stehen in Nürnberg vor Gericht, weil sie Geldautomaten im gesamten Bundesgebiet gesprengt haben sollen. Zudem lieferten sie sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei.

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Geldautomaten-Sprengung: Urteil in Nürnberg erwartet

Sie sollen Geldautomaten im gesamten Bundesgebiet gesprengt und mehrere hunderttausend Euro erbeutet haben. Heute soll das Urteil gegen einen der drei Angeklagten verkündet werden.

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In Nürnberg wird heute das Urteil gegen einen mutmaßlichen Geldautomaten-Sprenger erwartet. Das Verfahren gegen die beiden anderen Mitangeklagten werde fortgesetzt, sagte ein Justizsprecher auf BR-Anfrage. Den Männern im Alter zwischen 27 und 32 Jahren wird vorgeworfen, mehrere Geldautomaten im gesamten Bundesgebiet mit Gas gesprengt zu haben. Dadurch sollen sie rund 416.000 Euro erbeutet haben. Das Vorgehen war immer das gleiche, so die Staatsanwaltschaft.

Flucht von Fürth nach Rheinland-Pfalz

Demnach liehen sich die Männer ein Auto und fuhren damit mitten in der Nacht bei den jeweiligen Bankfilialen vor. Anschließend leiteten sie ein Gas-Gemisch in die Geldautomaten und brachten diese so zur Explosion. Dann flüchteten die Männer mit einem Mietauto. Nach der Sprengung eines Geldautomaten in Fürth im Mai 2019 lieferten sich die Angeklagten eine filmreife Verfolgungsjagd mit der Polizei quer durch Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz.

Auf Flucht Polizeiauto gerammt

Die Flucht endete schließlich auf der A61 am Kreuz Nahetal, als die Männer frontal in einen Streifenwagen krachten, der ihnen den Weg versperrte. Anschließend wurde das Fluchtauto von einem zweiten Polizeiauto gerammt, und die mutmaßlichen Geldautomaten-Sprenger konnten festgenommen werden.

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