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Geländewagen auf der A9 in Flammen und niemand hilft | BR24

© picture alliance/Fotostand/Gelhot

Auf der A9 bei Trockau stand ein Fahrzeug in Flammen. Die Polizei kritisiert, dass zunächst kein weiterer Verkehrsteilnehmer anhielt und half.

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    Geländewagen auf der A9 in Flammen und niemand hilft

    Zahlreiche Verkehrsteilnehmer sollen auf der A9 im Landkreis Bayreuth an einem Auto vorbeigefahren sein, das lichterloh in Flammen stand. Laut Polizei habe sich trotz regen Verkehrs nach vielen Minuten nur ein einziger Ersthelfer gefunden.

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    Von
    • Ulla Küffner

    Ein Geländewagen ist am Samstagmittag auf der A9 bei Trockau im Landkreis Bayreuth in Brand geraten. Wie die Polizei Oberfranken mitteilt, ist das Ehepaar, das sich im Wagen befand, mit dem Schrecken davon gekommen. Allerdings seien zahlreiche Fahrzeuge vorbeigefahren ohne zu helfen, kritisiert die Polizei.

    Auto brennt - Insassen können sich in Sicherheit bringen

    Der Fahrer, ein 53 Jahre alter Mann, sei zusammen mit seiner Frau auf der A9 in Richtung München gefahren, als er kurz vor Trockau Rauch im Innenraum seines Geländewagens bemerkte. Schon als er ausstieg, habe der Motorraum seines Wagens in Flammen gestanden. Beide Insassen konnten sich in Sicherheit bringen.

    Nur ein Ersthelfer nach vielen Minuten

    Während das Auto lichterloh brannte, seien alle nachfolgenden Fahrzeuge an dem brennenden Pkw vorbeigefahren, heißt es weiter. Lediglich ein Ersthelfer habe nach einiger Zeit angehalten und sich um das Ehepaar gekümmert.

    Feuerwehr verhindert großen Umweltschaden

    Rund 50 Rettungskräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und Polizei waren im Einsatz. Das Löschwasser vermischte sich mit ausgelaufenen Betriebsstoffen des brennenden Fahrzeuges. Die Feuerwehr staute das Abwasser und konnte so schwerwiegende Folgen für die Umwelt verhindern.

    A9 bei Trockau eine Stunde lang gesperrt

    Für die aufwendigen Reinigungsmaßnahmen musste die Fahrbahn etwa eine Stunde gesperrt werden, ein kilometerlanger Stau war die Folge. Die durch Hitze entstanden Schäden an der Fahrbahn sollen in den nächsten Tagen behoben werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf schätzungsweise 25.000 Euro.

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