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Geisterfahrerstatistik 2019: Meiste Falschfahrer auf A3 und A73 | BR24

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Im vergangenen Jahr waren mehr Geisterfahrer auf Bayerns Autobahnen unterwegs, als in den vier Vorjahren. In Ostbayern waren die A3 und die A92 betroffen.

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Geisterfahrerstatistik 2019: Meiste Falschfahrer auf A3 und A73

Das bayerische Innenministerium hat auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks eine erste Auswertung der Geisterfahrerstatistik 2019 mitgeteilt. Mit jeweils 44 Meldungen wurden demnach auf der A3 und der A73 die meisten Falschfahrer verzeichnet.

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Insgesamt wurden im vergangenen Jahr bayernweit 335 Falschfahrer gemeldet, im Jahr zuvor waren es noch 285 gewesen. Gut 20 Prozent der Fahrer konnten von der Polizei gestellt werden. Dabei zeigte sich, dass mit 51 deutlich mehr Männer als Frauen (21) in der falschen Fahrtrichtung unterwegs waren. Junge Menschen unter 25 Jahre werden eher selten zu Geisterfahrern, in dieser Altersgruppe wurden nur drei aufgegriffen. Wohingegen Senioren über 70 Jahre in 32 Fällen auf die Gegenfahrbahn geraten waren.

Vier Tote durch Geisterfahrer-Unfälle

In den meisten Fällen gingen die Falschfahrten glimpflich aus, 14 Mal kam es allerdings zu Unfällen. Dabei wurden 19 Menschen verletzt, vier Menschen überlebten die Unfälle nicht.

Keine Konzentration auf bestimmten Autobahnabschnitten

Eine Aussage zu "Hotspots" auf den Autobahnen lassen die vorliegenden Zahlen laut Innenministerium nicht zu, da die Autobahnen unterschiedliche Streckenlängen haben und die absoluten Zahlen wenig Aussagekraft besitzen. Die Daten wurden aus den Meldungen der Polizeidienststellen erhoben und sind nicht mit den Zahlen des ADAC vergleichbar. Das dürfte laut einem Sprecher an den "unterschiedlichen Erfassungsmodalitäten" liegen. Außerdem ist bei den reinen Falschfahrermeldungen nicht bekannt, wie viele der Meldungen berechtigt waren und in welchen Fällen sich die Anrufer möglicherweise einen schlechten Scherz erlaubten.

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