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Geisterfahrer legt 24 Kilometer auf der A93 zurück | BR24

© dpa / Carsten Rehder

Symbolbild: Verkehrszeichen "Verbot der Einfahrt" an einer Autobahnauffahrt

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    Geisterfahrer legt 24 Kilometer auf der A93 zurück

    Ein 87 Jahre alter Falschfahrer hat die Polizei in Oberfranken und der Oberpfalz beschäftigt. Nach 24 Kilometern auf der falschen Autobahnseite der A93 stoppte die Polizei ihn vor der Ausfahrt Falkenberg. Es wurde niemand gefährdet.

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    Ein 87 Jahre alter Geisterfahrer hat die Polizei in Oberfranken und der Oberpfalz beschäftigt. Wie die Verkehrspolizeiinspektion Weiden mitteilte, war der Senior vermutlich am späten Sonntagabend gegen 22 Uhr an der Anschlussstelle Marktredwitz-Nord auf die A93 aufgefahren und in Richtung Weiden unterwegs - allerdings auf der falschen Seite der Autobahn.

    Polizei stoppt nächtliche Geisterfahrt mit Sperre

    Mehrere Streifen der Polizei versuchten, den 87-Jährigen zu stoppen, indem sie parallel zu ihm auf der richtigen Seite fuhren und ihm Signale gaben. Der Mann fuhr jedoch unbeirrt weiter. Die Polizei baute daraufhin kurz vor der Anschlussstelle Falkenberg eine Sperre auf und beendete so um 22.30 Uhr die letztlich 24 Kilometer lange Geisterfahrt.

    Keine Gefährdungen und Schäden durch Geisterfahrt

    Die Polizei geht davon aus, dass der Senior bei der Auffahrt auf die Autobahn die Einfahrten verwechselt hat. Er gefährdete aber nach bisherigem Ermittlungsstand keine anderen Verkehrsteilnehmer, es entstanden auch keinerlei Schäden. Der 87-Jährige wird jetzt angezeigt. Vermutlich gibt es für ihn 130 Euro Bußgeld und einen Punkt.