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"Geißböcke" in Neustadt/Aisch: Mit "Einmeckern" in die Saison | BR24

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Mit dem traditionellen "Einmeckern" ist die Fastnachtgesellschaft in Neustadt/Aisch in die Fastnachtsaison gestartet.

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"Geißböcke" in Neustadt/Aisch: Mit "Einmeckern" in die Saison

Mit dem traditionellen "Einmeckern" ist die Fastnachtsgesellschaft Geißbock in Neustadt/Aisch in die Fastnachtssaison gestartet. Pünktlich um 11.11 Uhr erschien am Rathausturm das Wahrzeichen der Stadt, ein hölzerner Geißbock, und drehte eine Runde.

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Mitglieder der Fastnachtsgesellschaft Geißbock riefen gleich im Anschluss ihren Schlachtruf "Häbberla, Häbberla, Mäh" aus. Und nachdem die Narren aus der Hand des zweiten Bürgermeisters, Peter Holzmann (CSU), auch noch den Rathausschlüssel bekommen hatten, stürmten sie das Verwaltungsgebäude. Im Anschluss wurde der Saisonstart gebührend gefeiert.

Belagerung der Stadt

Das traditionelle "Einmeckern" bezieht sich auf eine Sage aus dem Jahr 1461, als Truppen des Bayernherzogs Ludwig die Stadt belagerten. Ein Schneider ließ sich damals in die Haut des letzten Geißbocks einnähen, um dem Feind einen Überfluss an Nahrung vorzutäuschen.

Retter im Fell

Die Belagerer sollen daraufhin ihr Vorhaben aufgegeben haben und der "Held im Bocksfell" wurde als Retter der Stadt gefeiert. Jeden Mittag um zwölf Uhr erscheint auf dem Türmchen des Rathauses ein hölzerner Geißbock, der laut meckernd eine Runde dreht.