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Geisenfelder verkauft Gammelfleisch übers Internet | BR24

© BR/ Susanne Pfaller

Ein Rentner aus Geisenfeld bei Ingolstadt soll von seiner Wohnung aus im großen Stil Gammelfleisch an Internetkunden vertrieben haben. Die Polizei fand die Wohnung des 71-Jährigen in einem "katastrophalen Hygienezustand" vor.

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Geisenfelder verkauft Gammelfleisch übers Internet

Ein Rentner aus Geisenfeld bei Ingolstadt soll von seiner Wohnung aus im großen Stil Gammelfleisch an Internetkunden vertrieben haben. Die Polizei fand die Wohnung des 71-Jährigen in einem "katastrophalen Hygienezustand" vor.

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Er soll Gammelfleisch in großem Stil übers Internet verkauft haben - jetzt hat die Polizei die Wohnung eines Rentners in Geisenfeld durchsucht - die befand sich laut Polizei in einem "katastrophaler Hygienezustand".

300 Kilo Gammelfleisch

300 Kilo verdorbene Fleischprodukte, teilweise mit Schimmel und Maden befallen, entdeckten die Beamten gestern bei der Hausdurchsuchung. Das Mindesthaltbarkeitsdatum der Waren war bereits stark überschritten.

Korrekte Ware umverpackt und weiterverkauft

Der 71-Jährige Geisenfelder hatte offenbar über eine Südtiroler Firma ordnungsgemäße Ware gekauft und diese nach unsachgemäßer Lagerung in seiner Privatwohnung umverpackt und über seinen Internetauftritt weiterveräußert. Auf seine Spur kamen die Lebensmittelkontrolleure des Landratsamtes Pfaffenhofen durch einen Hinweis aus der Bevölkerung. Sie schalteten die Staatsanwaltschaft in Ingolstadt ein. Sie ermittelt nun gegen den Rentner wegen einer Straftat nach dem Lebensmittelgesetz. Das Gammelfleisch wurde - nach entsprechenden Probeentnahmen - sichergestellt und mittlerweile entsorgt.