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Mit 200.000 Besuchern war das Bardentreffen einer der Höhepunkte im Nürnberger Kultursommer. Derzeit werden Alternativkonzepte erarbeitet, die Konzerte sollen auf der Seebühne stattfinden. Voraussetzung: das Veranstaltungsverbot fällt.

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Geht Bardentreffen baden? Nürnberg plant Alternativkonzept

Mit 200.000 Besuchern war das Bardentreffen einer der Höhepunkte im Nürnberger Kultursommer. Derzeit werden Alternativkonzepte erarbeitet, die Konzerte sollen auf der Seebühne stattfinden. Voraussetzung: das Veranstaltungsverbot fällt.

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Von
  • Michael Reiner

Die Nürnberger Kulturverwaltung erarbeitet derzeit ein Alternativkonzept für das Bardentreffen. Immer den Blick darauf, dass das derzeitige Veranstaltungsverbot gelockert oder aufgehoben wird und öffentliche Kulturauftritte wieder möglich sein werden. So ist geplant, dass die Barden baden gehen. An fünf Tagen sollen Konzerte auf der Seebühne am Dutzendteich veranstaltet werden. Das bestätigt Andreas Radlmaier, der Leiter des städtischen Projektbüros, dem Bayerischen Rundfunk.

Seebühne für regionale und überregionale Bands

Die Bands spielen dabei auf einer Bühne am Ufer, das Publikum verfolgt das Konzert in Schlauch- und Ruderbooten auf dem Wasser. Vorgesehen sind Auftritte regionaler aber auch überregionaler Musikgruppen. "Wir versuchen im Geist des Bardentreffens europäisch zu denken", sagt Radlmaier. Allerdings sei aber völlig offen, wer spielen werde. So hätten vor kurzem Bands aus Argentinien und Südkorea abgesagt.

Publikum hält im Boot Corona-Abstand

Bereits im vergangenen Jahr hat sich das Konzept der Seebühne bewährt. Damals waren 200 Boote auf dem Dutzendteich zugelassen worden. Damit war sichergestellt, dass das Publikum coronakonform Abstand hielt. Wie viele es in diesem Jahr sein dürfen, sei noch völlig offen. Je nach Genehmigungslage könnten es auch tausend Boote sein.

Kleine Bühne in der Innenstadt

Doch auch in der Nürnberger Innenstadt sollen die Barden auftreten können. Allerdings nicht auf den bekannten Spielorten wie dem Hauptmarkt, der Insel Schütt, dem Sebalder oder dem Lorenzer Platz. Der Standort für die Citybühne befinde sich derzeit noch in der finalen Abstimmung, so Radlmaier. Die Bühne wird kleiner sein und es wird weniger Publikum kommen können.

Sechs Wochen für Bands aus der Region

Es ist jedoch vorgesehen, dass dort dann sechs Wochen lang Bands aus dem Großraum Nürnberg auftreten können. Das Projektbüro wird die Bühne gemeinsam mit der "Musikzentale" bespielen, dem Netzwerk der regionalen Szene. Immer vorausgesetzt, dass die gesetzlichen Regelungen das auch zulassen.

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