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Gefürchteter Asiatischer Laubholzbockkäfer in Falle geraten | BR24

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Ein Asiatischer Laubholzbockkäfer

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Gefürchteter Asiatischer Laubholzbockkäfer in Falle geraten

Bei Ziemetshausen (Lkr. Günzburg) ist der Landesanstalt für Landwirtschaft der gefürchtete Asiatische Laubholzbockkäfer in eine Lockstoff-Falle gegangen. Ab heute sind Kletterer und Spürhunde unterwegs, um die Bäume nach dem Schädling abzusuchen.

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Es ist kein schöner Fang, den die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft gemacht hat: In Schönebach bei Ziemetshausen ist ihr ein Exemplar des gefürchteten Asiatischen Laubholzbockkäfers in eine Lockstoff-Falle gegangen.

Kletterer suchen nach weiteren Käfern beim Baumkronen-Monitoring

Experten der Landesämter und Forstämter aus Augsburg und Krumbach suchen fieberhaft nach dem Schädling und untersuchen die Pflanzen in Schönebach. Ab heute sind außerdem Kletterer und Spürhunde in Schönebach zum Baumkronen-Monitoring unterwegs, um die Bäume nach dem gefräßigen Schädling abzusuchen.

Schönebach ist Quarantänezone

Das Gebiet in Schönebach ist schon seit vier Jahren eine Quarantänezone, denn damals wurde zum ersten Mal der gefürchtete Schädling gefunden. Der Asiatische Laubholzbockkäfer kann ganze Baumbestände unbrauchbar machen, wenn er erst mal ein Waldgebiet befallen hat. Deshalb wurde damals eine Schutzzone im Radius von zwei Kilometern rund um den Fundort des ersten Käfers ausgewiesen.

Holz darf nicht weg transportiert werden

Seitdem müssen die Bewohner dort die Bäume auf ihren Grundstücken selbst kontrollieren und das Holz muss vor Ort verheizt oder zerhäckselt werden, damit sich der winzige Schädling nicht durch den Transport weiter verbreitet, etwa durch Larven im Holz.