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Gefräßige Schwammspinner gefährden Unterfrankens Eichen | BR24

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Die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft schlägt Alarm: In Unterfrankens Wäldern hat sich der Schwammspinner vermehrt. Vor allem Eichen sind in Gefahr.

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Gefräßige Schwammspinner gefährden Unterfrankens Eichen

Die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft schlägt Alarm: In Unterfrankens Wäldern hat sich der Schwammspinner vermehrt. Vor allem Eichen sind in Gefahr.

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Vor allem in Unterfranken wird die Zahl der Schwammspinner im Vergleich zum Vorjahr deutlich ansteigen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Bayerischen Landesamts für Wald und Forstwirtschaft (LWF) in Freising.

30.000 Bäume untersucht

Im vergangenen Oktober und November ließ die Behörde etwa 30.000 Bäume, vor allem Eichen, untersuchen - hauptsächlich im stark betroffenen Unterfranken. Das Ergebnis ist beunruhigend: Es gibt mehr Gelege der Schmetterlingsraupen als im Vorjahr. Besonders betroffen sind demnach Wälder um Bad Neustadt/Saale, Schweinfurt, Würzburg und Kitzingen. Die Experten werden beobachten, wie sich die Populationen über den Winter entwickeln.

Vor allem Eichen bedroht

Der Schwammspinner ist ein wärmeliebender Nachtfalter. Seine schwarzen, haarigen Raupen fressen Baumkronen kahl. Neben Eichen werden vor allem Hainbuchen und Obstbäume befallen. Während sich andere Baumarten vom Schaden erholen, sterben Eichen vereinzelt ab. Bedroht der Kahlfraß den Baumbestand, entscheiden sich Waldbesitzer häufig für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln.