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Im Nachbarlandkreis von Lindau sind Fälle der Geflügelpest aufgetaucht (Symbolbild)

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    Geflügelpest im Allgäu: Lindau weist Beobachtungsgebiet aus

    Weil im Nachbarlandkreis Fälle der Geflügelpest registriert wurden, weist Lindau ein Beobachtungsgebiet für die Tierseuche aus. Für Geflügelhalter gelten ab sofort bestimmte Regeln.

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    Von
    • Anna Klein

    Nachdem im Bereich der Gemeinde Isny die Geflügelpest ausgebrochen ist, hat der Nachbarlandkreis Lindau nun reagiert und ein sogenanntes "Beobachtungsgebiet" ausgewiesen.

    Zu dem Gebiet zählen bestimmte Bereiche der Gemeinden Maierhöfen und Gestratz, wo ab sofort bestimmte Regeln für gewerbliche und private Tierhalter gelten. So müssen Geflügelhalter innerhalb des Beobachtungsgebiets dem Landratsamt melden, wo und zu welchem Zweck sie Geflügel halten.

    Geflügelpest ist eine Variante der Vogelgrippe

    Außerdem dürfen keine Tiere und tierischen Produkte oder Futtermittel aus dem Beobachtungsgebiet an einen anderen Ort gebracht werden. Die Ställe dürfen nur in Schutz- oder Einwegkleidung betreten und sämtliche Oberflächen außerhalb, die mit dem Geflügel in Berührung kamen, müssen danach gereinigt und desinfiziert werden.

    Zudem sind Geflügelmärkte oder Veranstaltungen ähnlicher Art bis auf Weiteres verboten. Bei der Geflügelpest handelt es sich um einen hochansteckenden Vogelgrippevirus.

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