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Gefahr für Fußgänger: 130 Bäume im Wernecker Schlosspark gefällt | BR24

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Baumfällung (Symbolbild)

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    Gefahr für Fußgänger: 130 Bäume im Wernecker Schlosspark gefällt

    Im Schlosspark Werneck im Landkreis Schweinfurt sind in den vergangenen Wochen 130 Bäume gefällt worden, davon etwa 90 Prozent Buchen. Von den Bäumen drohten Äste auf Gehwege zu stürzen.

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    Wie Markus Mauritz, Pressesprecher des Bezirks Unterfranken, dem BR bestätigte, mussten die 130 Bäume gefällt werden, weil sie zu einer Gefahr für Spaziergänger wurden. Die Fällungen seien mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamts Schweinfurt und mit dem Bund Naturschutz abgesprochen worden.

    Buchenäste drohten zu brechen

    Die betroffenen Bäume hatten die zwei trockenen Hitze-Sommer 2018 und 2019 nicht verkraftet. Vor allem die dürren Äste der Buchen drohten zu brechen und auf Spaziergänger zu stürzen. Aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht mussten die Bäume gefällt werden.

    "Ökologisch spannende Baumarten“ sollen nachgepflanzt werden

    Die Fällungen begannen Ende September und sind laut Mauritz "weitgehend abgeschlossen". Die etwa 120 Festmeter seien an eine Firma aus Arnstein verkauft worden: 80 Prozent davon, so Mauritz weiter, sind Brennholz, 20 Prozent können als Schnittware im Sägewerk verarbeitet werden. Bis zu 15 Kubikmeter Totholz seien im Schlosspark belassen und als mögliches Brennholz für Interessierte freigegeben worden. Dort, wo größere Lücken entstanden sind, würden "ökologisch spannende Baumarten“ nachgepflanzt, versprach der Pressesprecher.