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Gefährlicher Bahnübergang: Ostallgäuer Politiker machen Druck | BR24

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Fünf Menschen sind an einem unbeschrankten Bahnübergang in Pfronten schon ums Leben gekommen. Politiker im Ostallgäu wollen die Situation nicht länger hinnehmen.

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Gefährlicher Bahnübergang: Ostallgäuer Politiker machen Druck

Fünf Menschen sind an einem unbeschrankten Bahnübergang in Pfronten schon ums Leben gekommen. Politiker im Ostallgäu wollen die Situation nicht länger hinnehmen. Das werden sie heute bei einem Gespräch mit der bayerischen Bahn-Spitze deutlich machen.

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Mehr Sicherheit für den unfallträchtigen Bahnübergang in der Pfrontener Badstraße: Das fordern die Menschen in der Ostallgäuer Gemeinde seit Jahren. Heute treffen sich die Pfrontener Bürgermeisterin und andere Politiker aus der Region mit dem bayerischen Bahnchef Klaus-Dieter Josel, um den Druck auf den Staatskonzern zu verstärken.

Erst vor zwei Monaten kam Familienvater ums Leben

Fünf Menschen sind an dem unbeschrankten Bahnübergang bei Zusammenstößen mit Zügen schon ums Leben gekommen. Vor zwei Monaten erst starb ein 47-jähriger Familienvater. Nur wenige Wochen später überlebte ein Autofahrer mit viel Glück den Zusammenstoß mit einer Regionalbahn schwer verletzt.

Lösung zeichnet sich ab

Die Pfrontener fordern seit fast 20 Jahren, dass die Bahn den Übergang in der Badstraße mit Schranken absichert. Bisher konnten sich Bahn und Gemeinde aber nicht einigen, jetzt ist eine Lösung in Sicht. Die Bahn hat in Aussicht gestellt, den Bahnübergang auszubauen, wenn im Gegenzug einige der 13 anderen – teils sehr kleinen - Übergänge in Pfronten aufgelöst werden.