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Historisches Färberhaus mit beschädigtem Dachstuhl
© BR/Scheule
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Historisches Färberhaus mit beschädigtem Dachstuhl

Ein Autokran brachte mit einer Abrissplatte den schiefen Kamin zum Einsturz und damit vorübergehende Entlastung für den Dachstuhl. Danach mussten die Arbeiten wegen der zunehmenden Dunkelheit eingestellt werden.

Haus zuvor geräumt

Der schief sitzende Kamin des Wohnhauses hatte einen Angehörigen der Hauseigentümerin stutzig gemacht und schließlich eine Baufirma auf den Plan gerufen. Die kam anhand statischer Prüfungen zu dem Ergebnis: es herrscht akute Einsturzgefahr. Deshalb wurden Bewohner und Nachbarn, insgesamt 35 Menschen, in Notunterkünften untergebracht.

Arbeiten gehen am Tag weiter

Die gute Nachricht nach dem Einsatz am Abend: Das denkmalgeschützte Gebäude mit den darunterliegenden Geschossen kann wohl erhalten bleiben. Inzwischen wurde ein Baukran aufgebaut, mit dem es einfacher sein dürfte, den Dachstuhl zu sichern und gegebenenfalls weiter abzutragen. Wann die Bewohner wieder in ihre Häuser zurückkehren können, steht noch nicht fest.

Historisches Gebäude

Das Färberhaus wurde wohl im 15. Jahrhundert erbaut. Im obersten Geschoss sollen früher gefärbte Textilien zum Trocknen aufgehängt worden sein.

Autoren

Torsten Thierbach

Sendung

Regionalnachrichten aus Schwaben vom 25.04.2019 - 15:30 Uhr