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Geduld gefragt: Bayreuther warten auf ihre Briefwahlunterlagen | BR24

© picture alliance/Sven Hoppe

In Bayreuth warten die Wähler weiter auf ihre Unterlagen zur Stichwahl.

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    Geduld gefragt: Bayreuther warten auf ihre Briefwahlunterlagen

    Die Stimmberechtigen in Bayreuth warten auf ihre Unterlagen zur Briefwahl. In einer Stichwahl zwischen Brigitte Merk-Erbe und Thomas Ebersberger entscheidet sich, wer künftig die Geschicke der Stadt leitet. Im Wahlamt bittet man um Geduld.

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    Zahlreiche Briefwähler warten in Bayreuth noch auf ihre Unterlagen für die Oberbürgermeister-Stichwahl am Sonntag (29.03.20). Die Stichwahl wird aufgrund der Corona-Krise als reine Briefwahl durchgeführt.

    Stadt bittet um Geduld

    Wie es auf Nachfrage des Bayerischen Rundfunks aus dem Wahlamt der Stadt heißt, würden die Briefwahlunterlagen derzeit an rund 59.200 Stimmberechtigte im Stadtgebiet versendet. Dass noch nicht alle Bayreuther die Unterlagen im Briefkasten haben, sei normal, so der Pressesprecher der Stadt, Joachim Oppold auf BR-Nachfrage. Ein wenig Geduld sei nötig.

    Anlaufstelle für Briefwähler

    In Einzelfällen kann es auch sein, dass es zu Rückläufen kommt, da die Unterlagen nicht zustellbar waren. "Das kann auch an einem nicht lesbaren Namensschild liegen", so der Pressesprecher weiter. Das Wahlamt der Stadt hat für diese Fälle eine Anlaufstelle eingerichtet. Wer bis Freitag (27.03.20) noch keinen Wahlschein mit Briefwahlunterlagen erhalten hat, der kann sich beim Wahlamt im Rathaus melden (Telefon 0921/251286).

    In Bamberg sind alle Unterlagen raus

    Aus Bamberg heißt es, die Unterlagen für die Stichwahl seien allesamt zugestellt worden. Wer keine erhalten habe, solle sich telefonisch an das Wahlamt der Stadt wenden (Telefon 0951/871199).

    Einwurf bis 18.00 Uhr am Wahltag möglich

    Wie überall im Freistaat gilt auch in Bayreuth und Bamberg: Wahlbriefe können bis Sonntag (29.03.20) um 18.00 Uhr in die Briefkästen der Rathäuser eingeworfen werden. Das sei auch bei den derzeit in Bayern gültigen Ausgangsbeschränkungen möglich, da der Wahlvorgang einen triftigen Grund für das Verlassen der eigenen Wohnung darstelle.

    Post sagt zusätzliche Leerung zu

    Unterdessen hat die Deutsche Post zugesagt, alle Briefkästen am Samstag (28.03.20) nach 18.00 Uhr noch einmal zu leeren. Die Wahlbriefe sollen direkt in die Briefzentren gebracht und bis 18.00 Uhr am Wahlsonntag den Stadt- und Gemeindeverwaltungen zugestellt werden. Das meldet das Bayerische Innenministerium.

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