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Gedenkveranstaltung für die Opfer der "Nürnberger Rassengesetze" | BR24

© BR/ Andreas Heinicke

Der bayerische Landesverband Deutscher Sinti und Roma lädt heute zu einer Gedenkveranstaltung in Nürnberg ein.

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Gedenkveranstaltung für die Opfer der "Nürnberger Rassengesetze"

In Nürnberg hat der Landesverband Deutscher Sinti und Roma der Opfer der "Nürnberger Rassengesetze" gedacht. Die Gesetze wurden im Jahr 1935 erlassen.

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Am 15. September vor 85 Jahren sind die "Nürnberger Rassengesetze" verkündet worden. Deshalb hat der bayerische Landesverband Deutscher Sinti und Roma zu einer Gedenkveranstaltung in Nürnberg eingeladen.

Gedenken am Mahlmal für ermordete Sinti und Roma

Die Veranstaltung fand am Mahnmal für die von den Nationalsozialisten ermordeten Sinti und Roma an der Ecke Frauentorgraben und Färbertor statt. Der Vorsitzende des Landesverbands, Erich Schneeberger, und Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König (CSU) legten dort Kränze nieder.

Opfer der "Nürnberger Rassengesetze" deportiert

Die "Nürnberger Rassengesetze" wurden am 15. September 1935 erlassen. Das sogenannte "Blutschutzgesetz" verbot Eheschließungen zwischen Juden und "Deutschblütigen". Im darauffolgenden Januar wurde das Gesetz auf Sinti und Roma ausgeweitet. In der Folgezeit wurden viele Angehörige der Minderheit aufgrund solcher Verbindungen in Konzentrationslager deportiert.

© BR

In Nürnberg hat der Landesverband Deutscher Sinti und Roma der Opfer der "Nürnberger Rassengesetze" gedacht. Die Gesetze wurden im Jahr 1935 erlassen.

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