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Georg Elser.

8. November 1939: Im Münchner Bürgerbräukeller hält Adolf Hitler eine Rede. Kurz darauf explodiert eine Bombe. 13 Minuten zu spät. Denn Hitler ist zu dem Zeitpunkt schon auf dem Weg nach Berlin. Gebaut hatte die Bombe der Schreiner Georg Elser. Nach dem missglückten Anschlag will er in die Schweiz fliehen. Doch in Konstanz wird Elser verhaftet. Am 09. April 1945 ermorden ihn die Nazis im KZ Dachau mit einem Genickschuss - wenige Woche bevor US-Soldaten das KZ befreien.

Gedenken in München und Dachau

Am Dienstag, 74 Jahre nach seiner Hinrichtung, enthüllt Münchens Bürgermeisterin Christine Strobl eine Erinnerungstafel - in der Türkenstraße am ehemaligen Wohnhaus Elsers. Am Abend werden in der KZ-Gedenkstätte Dachau die Verhörprotokolle der Gestapo vorgelesen.

Georg-Elser-Platz in der Maxvorstadt und Bodenplatte am Gasteig

In München gibt es schon einige Erinnerungsorte an Georg Elser: Seit 1997 an der Türkenstraße den Georg-Elser-Platz, dort an der Türkenschule ist auch eine Neon-Installation angebracht, die an den mutigen Mann aus Hermaringen erinnern soll. Und am Gasteig hatte man 1989 eine Bodenplatte zum Gedenken an Elser installiert.

Autoren

Moritz Steinbacher

Sendung

Regionalnachrichten aus Oberbayern vom 09.04.2019 - 08:30 Uhr