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Zerstörungen nach Tornado in Kürnach

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    Gedenkgottesdienst nach Tornado

    Zehn Wochen, nachdem ein Tornado Teile von Kürnach verwüstet hat, feiert das Dorf im Landkreis Würzburg einen Dankgottesdienst. Der Tornado hatte 60 Dächer abgedeckt, Straßenlaternen umgeknickt, Gärten verwüstet und Bäume zum Umstürzen gebracht.

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    Um 18.30 Uhr versammeln sich Betroffene und Helfer an der Wiese bei den Fischteichen, um zu danken, dass Kürnach trotz allem Glimpflich davon gekommen ist. Noch am Unglücksabend des 09.03.2017 gegen 20.00 Uhr hatte Landrat Eberhard Nuß gemeinsam mit dem Kürnacher Bürgermeister Thomas Eberth entschieden, den örtlichen Katastrophenfall auszulösen. Dadurch konnte die Gemeinde im Bedarfsfall externe Finanzmittel beantragen, etwa um die Helfer für ihre Arbeit zu entlohnen. Auch die geschädigten Anwohner können so auf öffentliche Gelder hoffen, wenn die Versicherungen für Schäden nicht aufkommen sollten.

    "Insgesamt bleibt als Resümee: Viel, viel Glück im Unglück. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt! Auch wenn noch Einiges, gerade mit den Versicherungen, zu klären ist, wollen wir auf dieses Ereignis zurückblicken. Für den letztlich doch glücklichen Ausgang und auch für die Welle der Hilfsbereitschaft wollen wir mit einer kleinen offiziellen Begegnung und einer feierlichen Andacht danken." Einladung zum Dankgottesdienst von der Gemeinde

    Die Einsatzkräfte von THW, Feuerwehr und Rotem Kreuz waren schnell vor Ort und halfen unkompliziert, wo Hilfe notwendig war. Viele der etwa 150 Helfer waren die ganze Nacht hindurch damit beschäftigt, vor allem Dachstühle zu sichern und abzudichten.