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Gedenkgottesdienst für verstorbene Drogenkonsumenten | BR24

© BR/Tobias Burkert

Gedenkgottesdienst für Drogenopfer in Nürnberg

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    Gedenkgottesdienst für verstorbene Drogenkonsumenten

    Anlässlich des Internationalen Gedenktags für verstorbene Drogenkonsumenten trafen sich am Sonntag Angehörige und Freunde von Drogenopfern zu einem Gottesdienst in der Nürnberger Kirche St. Klara.

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    Rund 150 Gottesdienstbesucher gedachten am Sonntag (21.7.) in Nürnberg der Rauschgifttoten, die überwiegend in jungen Jahren ihr Leben aufgrund einer Überdosis verloren haben. Während der Wortbeiträge wurde auch der Wunsch laut, Süchtigen nicht ihr Recht auf Menschenwürde abzusprechen. Viele Abhängige würden eine Therapie machen, einige aber trotzdem rückfällig werden und den Kampf gegen die Drogensucht verlieren.

    Schulbesuche und Selbsthilfe

    Um Jugendliche vor der Gefahr durch Drogen zu warnen, gehen einige betroffene Eltern an Schulen, um über das Schicksal ihrer verstorbenen Kinder zu berichten. Eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von verstorbenen Drogenabhängigen namens "Kokon" trifft sich in Nürnberg einmal im Monat in den Räumen der Drogenhilfe "Mudra".

    Zahl der Drogentoten nimmt zu

    Der Konsum von insbesondere Heroin nehme seit einigen Jahren wieder zu, so Norbert Wittmann von "Mudra". Allein in Nürnberg habe es heuer bereits mindestens elf Drogentote gegeben.