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Gedenken an Pogromnacht 1938 in Würzburg | BR24

© Anke Gundelach/BR-Mainfranken

In Würzburg wurde auf dem Gelände der früheren Synagoge der Pogromnacht vom 9. November 1938 gedacht. Hierbei forderte Oberbürgermeister Christian Schuchardt im Beisein von Josef Schuster zum entschlossenen Handeln gegen neuen Antisemitismus auf.

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Gedenken an Pogromnacht 1938 in Würzburg

In Würzburg wurde auf dem Gelände der früheren Synagoge der Pogromnacht vom 9. November 1938 gedacht. Hierbei forderte Oberbürgermeister Christian Schuchardt im Beisein von Josef Schuster zum entschlossenen Handeln gegen neuen Antisemitismus auf.

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Dass Juden wie im Juli in München öffentlich beleidigt und entwürdigt werden, darf nicht zur unmenschlichen Normalität werden, forderte Schuchardt. Dass Synagogen wie im Oktober in Halle in mörderischer Absicht attackiert werden, darf sich nicht wiederholen", sagte der Würzburger Oberbürgermeister im Beisein von Josef Schuster, dem Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland.

Schuster sieht in zahlreichem Erscheinen ein hoffnungsvolles Zeichen

Schuster seinerseits wertete die große Zahl der Teilnehmer an der Gedenkveranstaltung als ein hoffnungsvolles Zeichen. Auch angesichts des neuen Antisemitismus sei ein zeitgemäßes Erinnern an den 9. November 1938 weiterhin enorm wichtig, so Schuster. Er sei allen Menschen zutiefst dankbar, die sich in der Erinnerungsarbeit engagieren, sagte er.