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Gasexplosion in Rettenbach – Helfer kämpfen mit den Bildern | BR24

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Interview mit Einsatzleiter Markus Barnsteiner vom Kreisbrandrat Ostallgäu

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Gasexplosion in Rettenbach – Helfer kämpfen mit den Bildern

Gut eine Woche nach der Gasexplosion in Rettenbach arbeiten die Helfer den Einsatz auf. Das Zusammenspiel vor Ort habe gut funktioniert, sagt Kreisbrandrat Barnsteiner – doch die Bilder der Geschehnisse wirken nach.

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Nach der verheerenden Gasexplosion in einem Wohnhaus in Rettenbach hat Kreisbrandrat Markus Barnsteiner eine positive Bilanz des Einsatzes der Hilfs- und Rettungskräfte gezogen. Das Zusammenspiel von Feuerwehr, Polizei, Notärzten und THW habe sehr gut funktioniert, sagte er im Gespräch mit dem BR.

Trotz Übungen und Erfahrung – Gasexplosion nimmt Rettungskräfte mit

Nach der Gasexplosion mit zwei Toten und einer Schwerverletzten am 19. Mai, bei der das Haus völlig zerstört wurde, waren in Rettenbach mehrere Hundert Helfer rund um die Uhr im Einsatz. Es habe sich bezahlt gemacht, dass man auch immer wieder organisationsübergreifende Übungen durchführe, um auf solche Ernstfälle vorbereitet zu sein, so Barnsteiner.

Trotzdem habe er einen Einsatz wie den in Rettenbach noch nie erlebt: "Wir sind schon noch mitgenommen von den Ereignissen. Die ersten Tage war man einfach körperlich platt. Man hat immer noch die Bilder vor Augen."

Einsatzkräfte arbeiten Geschehen in Rettenbach auf

Derzeit befinde man sich noch in der Aufarbeitung des Geschehens von Rettenbach, erklärte Barnsteiner: "Es werden Daten, Fakten, Bilder zusammengetragen für eine Nachbesprechung und somit beschäftigt uns das Ereignis immer noch sehr."