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In einem Gartenhaus bei Oberhaid ist ein Feuer ausgebrochen. Nach Angaben der Polizei war dort zuvor verbotenerweise gefeiert worden.

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Gartenhaus brennt ab - Polizei löst Halloween-Partys auf

Nach einer Feier, die nach den aktuellen Verordnungen zum Infektionsschutz gar nicht hätte stattfinden dürfen, ist im Landkreis Bamberg eine Gartenhütte vollständig abgebrannt. Auch in anderen Orten löste die Polizei zahlreiche illegale Feiern auf.

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Von
  • Thorsten Gütling

Die Polizei hat am Wochenende in Oberfranken mehrere illegale Feiern und Halloween-Partys beendet. Nach den aktuellen Verordnungen zum Infektionsschutz wegen der Corona-Pandemie hätten sie nicht stattfinden dürfen. Besonders dramatisch endete eine Zusammenkunft in einem Waldstück im Landkreis Bamberg.

Waldhütte bei Oberhaid brennt nieder

Nach Angaben der Polizei kam es dort in der Nacht zu Sonntag zu einem Brand in einer Gartenhütte. Zu der Zeit seien sechs Personen aus sechs Haushalten in dem Gartenhaus gewesen, so die Polizei auf Nachfrage des BR. Um eine Feier im eigentlichen Sinne habe es sich dabei zwar nicht gehandelt, so ein Sprecher. Die Personen hätten in der Gartenhütte zusammen fern gesehen. Weil die sogenannte Corona-Ampel des bayerischen Gesundheitsministeriums für den Landkreis Bamberg am Wochenende aber rot zeigte, waren dort nur Treffen zwischen maximal fünf Personen oder zwei Haushalten erlaubt. Die Hütte brannte nach einem Defekt an einem Notstromaggregat vollständig nieder. Eine Person sei leicht verletzt worden. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 3.000 Euro.

Polizei löst mehrere Halloween-Partys auf

In der Forchheimer Innenstadt feierten unterdessen mehr als 20 Jugendliche in einem Privatanwesen. Eine Halloween-Party fand auch in einer Wohnung im Bamberger Hafenviertel statt. Die Personalien von zwölf Personen wurden festgestellt. In Selb löste die Polizei eine Party auf dem Parkplatz der Realschule auf. Schüler aus elf unterschiedlichen Haushalten hatten sich dort zum Feiern getroffen.

Teilnehmer verstoßen gegen Infektionsschutzgesetz

In Marktredwitz beendeten die Beamten eine private Feier, bei der zehn Personen aus acht Haushalten anwesend waren. In der Oberen Sandstraße in Lichtenfels fand eine Party mit insgesamt 13 Personen statt. Alle Teilnehmer erwarten nun Anzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz.

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