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Garmisch-Partenkirchen kämpft mit Overtourism | BR24

© Sina Schuldt / dpa

Garmisch-Partenkirchen kämpft mit Overtourism

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    Garmisch-Partenkirchen kämpft mit Overtourism

    Garmisch-Partenkirchens Bürgermeisterin ist sauer auf einige Ausflügler. An Pfingsten herrschte auf vielen Parkplätzen im Ort Chaos. Gäste seien willkommen, aber an der Situation müsse sich dringend etwas ändern.

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    Garmisch-Partenkirchens neue Bürgermeisterin Elisabeth Koch (CSU) hat sich am Pfingstmontag aufs Fahrrad geschwungen, um die Parksituation im Ort selbst zu begutachten. Auf einigen Parkplätzen herrschten chaotische Zustände.

    Ärger über Wildcamper

    Am Skistadion etwa haben Ausflügler und Touristen so wild durcheinander geparkt, dass einige Dutzend Autos nur über den Innenraum des Stadions wieder abreisen konnten.

    Besonders verärgert ist Koch über Wohnmobile und Camper, die nicht den ausgewiesenen Wohnmobilparkplatz an der Wankbahn benutzen und wild campen.

    Weniger Chaos an der Zugspitzbahn

    Auf den Parkplätzen der Zugspitzbahn stellte sich die Situation weniger dramatisch dar. Der Chef der Zugspitzbahn Matthias Stauch sagte dem BR, dass die geltenden Nachtparkverbote mit eigenem Personal kontrolliert und eingehalten werden. Er hofft, dass die Gäste bald wieder vermehrt mit der Bahn anreisen, was sich vor der Corona-Krise entlastend im Ort ausgewirkt habe.

    Gäste willkommen

    "An der Situation muss sich rasch etwas ändern", hört man aus dem Rathaus von Garmisch-Partenkirchen. Bürgermeisterin Elisabeth Koch sagt, die Gäste seien jederzeit willkommen, aber man dürfe den Einheimischen nicht ihren Lebensraum streitig machen.

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