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Garmisch-Partenkirchen: Frau erfindet Sexualdelikt | BR24

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Symbolbild: Polizeischild

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    Garmisch-Partenkirchen: Frau erfindet Sexualdelikt

    Der sexuelle Übergriff in Garmisch-Partenkirchen Ende letzter Woche war frei erfunden. Eine 21-Jährige hatte behauptet, von zwei Unbekannten in einen Hof gezogen worden zu sein. Gegen die Frau wird nun wegen Vortäuschens einer Straftat ermittelt.

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    Der Fall beschäftige die Kripo: Am Morgen des 28. Oktober hatte eine junge Frau bei der Polizei gemeldet, kurz zuvor Opfer eines sexuellen Übergriffs geworden zu sein. Sie habe sich zu Fuß auf dem Heimweg von einer Bar in Garmisch-Partenkirchen befunden, als sie von zwei unbekannten Männern angegangen und in einen unbeleuchteten Hof gezogen worden wäre.

    Schilderung: Losgerissen und geflüchtet

    Letztlich sei es ihr gelungen, sich loszureißen und zu flüchten. Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen der Polizei verliefen ergebnislos.

    Der Kriminaldauerdienst der Kripo Weilheim und die Kriminalpolizeistation Garmisch-Partenkirchen übernahmen noch in der Nacht die Ermittlungen.

    Ermittler: Zweifel an Glaubwürdigkeit

    Bald schon ergaben sich für die Ermittler Zweifel an der Glaubwürdigkeit der geschilderten Geschehnisse. Im weiteren Fortgang konnten diese Zweifel anhand von Überprüfungen erhärtet werden.

    Frau hat sexuellen Übergriff erfunden

    Schließlich räumte die 21-Jährige bei einer erneuten Vernehmung durch Ermittler der Kripo Garmisch-Partenkirchen ein, die Tat frei erfunden zu haben.

    Zur Motivation ihres Handelns offenbarte sie sich gegenüber der Kriminalpolizei. Weil dies aber nun Gegenstand weiterer Ermittlungen und noch nicht überprüft ist, können dazu derzeit keine Angaben gemacht werden.

    Vortäuschen einer Straftat

    Nun wird sich die 21-Jährige selbst verantworten müssen. Gegen sie wird wegen Vortäuschens einer Straftat ermittelt.