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"Ganz oder gar nicht": Therme Erding bleibt vorerst geschlossen | BR24

© Ursula Düren / picture alliance / dpa

Die Therme Erding bleibt vorerst geschlossen

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    "Ganz oder gar nicht": Therme Erding bleibt vorerst geschlossen

    Ab dem 8. Juni dürfen Freibäder und Außenanlagen von Bädern wieder öffnen. Die nach eigenen Angaben größte Therme der Welt bleibt jedoch vorerst geschlossen. Eine Wiedereröffnung als reines Freibad sei keine interessante Option, sagen die Betreiber.

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    Die nach eigenen Angaben größte Therme der Welt in Erding wird vorerst nicht wieder geöffnet, auch wenn das zumindest teilweise möglich wäre. Denn ab dem 8. Juni dürfen Freibäder und Außenanlagen von Thermalbädern wieder aufmachen. In Erding könnten etwa die Bereiche unmittelbar unter der geöffneten Kuppel als Außenanlage gewertet werden, teilte das Landratsamt mit. Für die Betreiber ist das aber keine interessante Option.

    Duschen und Umkleiden nicht zugänglich

    Aus Sicht der Unternehmensgruppe Wund spricht vieles gegen eine Wiedereröffnung der Therme Erding als reines Freibad: Das würde etwa nur funktionieren, wenn das Wetter über einen längeren Zeitraum durchgängig schön wäre - und danach sieht es momentan nicht aus. Die Badegäste könnten auch nicht in die Duschen und Umkleiden, weil diese im Innenbereich sind und somit geschlossen bleiben müssten. "Wir warten auf die ganze Öffnung", stellt ein Sprecher im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk klar.

    Einbußen gehen in die Millionen

    Es sei auch nicht nachvollziehbar, dass die Thermen etwa in Baden-Württemberg oder Österreich jetzt schon komplett öffnen dürfen, nicht aber die größte Therme der Welt in Bayern, so ein Sprecher. Außerdem habe man schon vor Wochen ein Hygiene- und Sicherheitskonzept vorgelegt. Dazu gehören etwa eine begrenzte Besucherzahl und ein Reservierungssystem, um den Andrang zu steuern.

    Vor der Corona-Pandemie kamen im Schnitt rund 5.000 Besucher pro Tag in die Therme Erding. Seit Mitte März ist sie geschlossen. 900 von 1.000 Mitarbeitern sind in Kurzarbeit. Die Einbußen gehen in die Millionen.

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