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Gänsekot verärgert Badegäste | BR24

© pa/dpa

Graugänse

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    Gänsekot verärgert Badegäste

    Sie sind wieder da und sorgen mit ihrem Kot für schmutzige Badelaken: Graugänse und Kanada-Gänse nehmen die Ufer der oberbayerischen Badeseen in Beschlag. Antonia Schlosser darüber, wie Gemeinden und Badegäste gegen die Tiere vorgehen könnten.

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    Nach der Mauserzeit, in der sie auf dem Wasser Schutz vor Feinden suchen, fühlen sich die Tiere meist so wohl, dass sie einfach da bleiben. Bereits seit vielen Jahren gehören die Wildgänse und ihre unliebsamen Hinterlassenschaften am Herrschinger Ufer des Ammersees zu den Stammgästen im Sommer. Die Gemeinde hat deshalb schon jetzt einen Antrag abgegeben, um die Gänse ab Mitte Juli vergrämen zu können.

    Abkoten ins Wasser

    Das bedeutet, dass nur zwei bis drei Tiere getötet werden und dadurch die anderen vertrieben werden. Badegäste sollten die Tiere nicht füttern. Die Gänse zu verjagen ist auch keine gute Idee, denn die Tiere flüchten meist ins Wasser und koten dort vor Schreck ab.

    Helikoptereltern unter Gänsen

    Weil die Seen momentan sehr warm sind, steigt dadurch das Risiko auf Zerkarien im Wasser. Das sind die Larven, die für lästigen Hautausschlag bei Menschen sorgen und sonst vor allem durch Entenkot in die Seen gelangen. Auch vor Gänsen mit Jungen sollte man sich fernhalten. Wie bei den Menschen gibt es nämlich auch dort Helikoptereltern, die ihre Jungen ganz gern mal mit dem Schnabel verteidigen.