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G9 ist keine Giftspritze für Realschulen

Im Wettbewerb der Schularten hat die Realschule gute Karten - trotz der Wiedereinführung des G9 an den Gymnasien. Davon ist der Bundesvorsitzende des Verbands Deutscher Realschullehrer, Jürgen Böhm aus Arnstorf (Lkr. Rottal-Inn), überzeugt.

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Die Entscheidung der Staatsregierung, im Gymnasium wieder zum G9 zurückzukehren, beschäftigt auch die Realschulen in Bayern. In den vergangenen Jahren hatte das G8 Eltern oft abgeschreckt. Sie gaben ihre Kinder lieber in die Realschule. Dass sich das mit einem vermeintlich leichten G9 ändern könnte, glaubt Jürgen Böhm, Bundesvorsitzender des Verbands Deutscher Realschullehrer, nicht.

"Ich glaube, dass wir an den Realschulen keine Angst haben brauchen, unser Profil oder unsere Qualität zu verlieren. Viele Eltern wählen bewusst mit ihren Kindern zusammen den Weg über eine Realschule." Jürgen Böhm

Böhm ist selbst Rektor einer Realschule in Arnstorf mit rund 700 Schülern.

Kein "Abi-Light"

Der Verbandspräsident wird die weitere Entwicklung genau beobachten und warnt vor einem "Abi-Light" für alle. Die Realschule sei da eine gute Alternative.