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Fußballprofi Caiuby vor Gericht: Vom Fan-Liebling zum Buhmann | BR24

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Fußball-Profi Caiuby muss sich heute wegen Körperverletzung vor Gericht verantworten. Der Brasilianer bestreitet die Vorwürfe.

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Fußballprofi Caiuby vor Gericht: Vom Fan-Liebling zum Buhmann

Der brasilianische Fußballer Caiuby hat beim FC Augsburg eine rasante Talfahrt hingelegt: Er ist derzeit freigestellt. Heute könnte ein juristischer Tiefpunkt folgen. Caiuby muss sich vor dem Amtsgericht Augsburg wegen Körperverletzung verantworten.

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Der 31-jährige Fußball-Profi Caiuby ist wegen Körperverletzung angeklagt: Er soll im Mai 2018 spätnachts auf der Augsburger Maxstraße mit einem anderen Nachtschwärmer aneinander geraten sein. Im Laufe des Streits soll er dem Mann einen Kopfstoß versetzt und so verletzt haben. Caiuby weist die Vorwürfe zurück: Er will dem Geschädigten kein Haar gekrümmt haben.

Drohende Gesamtstrafe von 100.000 Euro

Die Staatsanwaltschaft hatte gegen den Brasilianer einen Strafbefehl wegen vorsätzlicher Körperverletzung über 135 Tagessätze erwirkt. In die beantragte Strafe ist auch eine frühere und bereits rechtskräftige Strafe gegen den Mittelfeldspieler eingerechnet: Wegen Schwarzfahrens war er im vergangenen Jahr zu einer Strafe von 22.500 Euro verurteilt worden. Damit droht Caiuby nun wohl eine Gesamtstrafe von rund 100.000 Euro.

Caiuby persönlich im Gerichtssaal

Da der Fußballer Einspruch eingelegt hat, wird der Fall jetzt öffentlich vor dem Augsburger Amtsgericht verhandelt. Caiuby will sich heute im Gerichtssaal persönlich verteidigen, wie sein Anwalt Fabian Krötz im Gespräch mit dem BR erklärte.

Rückkehr zum FCA ausgeschossen

Unabhängig von diesem strafrechtlichen Ärger hat der Brasilianer auch sportlich eine rasante Talfahrt hingelegt. Vier Jahre lang wurde er von den Fans des FC Augsburg für seine Tricks und Tore als "Kai-Uwe" gefeiert. Nach zahlreichen Undiszipliniertheiten und Entgleisungen ist er aktuell aus dem Kader verbannt und freigestellt. Eine Rückkehr zum FCA wird es laut Manager Stefan Reuter nicht geben. Sein Vertrag läuft im Sommer 2020 aus.