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Fujitsu-Schließung: "Augsburg ist ein fragiler Standort" | BR24

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Augsburgs Zweite Bürgermeisterin und Wirtschaftsreferentin Eva Weber hat sich tief betroffen über die Werkschließung gezeigt. Den Standort Augsburg sieht sie aber gut gerüstet.

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Fujitsu-Schließung: "Augsburg ist ein fragiler Standort"

Fujitsu will sein Werk in Augsburg schließen. Die IHK Schwaben beklagt, das sei ein Beleg für einen fragilen Wirtschaftsstandort. Der Wirtschaftsverband sieht ein Problem darin, dass viele große Arbeitgeber ihre Chefetagen außerhalb der Stadt haben.

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Nachdem Fujitsu die Schließung seines Werks in Augsburg angekündigt hat, beklagt der Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben, Peter Saalfrank, dies sei ein "weiterer Beleg" dafür, "wie fragil der Wirtschaftsstandort Augsburg ist". Der Standort Augsburg sei "gekennzeichnet durch die großen Konzerne, deren Geschäftsleitung eben nicht vor Ort sitzt".

Viele große Arbeitgeber mit Chefetagen außerhalb Augsburgs

Das sei etwas, "worüber man sich einfach mal Gedanken machen muss", fordert Saalfrank. Auch viele andere große Betriebe in Augsburg seien "fremdbestimmt". Es müsse ein Programm her, wie mit den Eignern "präventive Dialoge" geführt werden könnten, und zwar nicht nur aus betriebswirtschaftlicher Sicht, sondern auch aus regionalpolitischer Sicht, meint Saalfrank. Es gebe ein gutes Dutzend große Arbeitgeber in der Region Augsburg, die ihre Chefetage nicht vor Ort hätten, die müsse die Politik ansprechen - oder ansonsten "alle halbe Jahre bedauern, dass wieder einer dicht macht".

Saalfrank befürchtet Abstieg für Augsburg bei Digitalisierung

Saalfrank nimmt dabei auch explizit den Freistaat in seinen Appell auf: "Besonders in der Pflicht wird auch der Freistaat Bayern sein, der dafür verantwortlich ist, den Wirtschaftsstandort Augsburg in der ersten Liga der Digitalisierungsstandorte Bayerns zu halten, was nach dem Aus für Fujitsu durchaus fraglich ist."

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Der japanische Computerkonzern Fujitsu hat angekündigt, sein Werk in Augsburg zu schließen. In zwei Jahren sollen alle 1.500 Stellen dort weggefallen sein, Kündigungen werden mit einem Sozialplan abgefedert.