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Fujitsu Augsburg: Erste Mitarbeiter müssen gehen | BR24

© BR/Oliver Christa

Im Oktober 2018 haben die Fujitsu-Beschäftigten in Augsburg erfahren, dass ihr Werk schließen wird. Ca. 11 Monate später müssen die ersten das Unternehmen verlassen. Ein Großteil der Fujitsu-Angestellten wechselt aber in eine Transfergesellschaft.

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Fujitsu Augsburg: Erste Mitarbeiter müssen gehen

Im Oktober 2018 haben die Fujitsu-Beschäftigten in Augsburg erfahren, dass ihr Werk schließen wird. Etwa elf Monate später müssen die ersten das Unternehmen verlassen. Ein Großteil der Fujitsu-Angestellten wechselt aber in eine Transfergesellschaft.

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Die ersten Beschäftigten des vor der Abwicklung stehenden Fujitsu-Computerwerks in Augsburg haben heute ihren letzten Arbeitstag. Betroffen von der ersten Welle des Arbeitsplatzabbaus sind nach Angaben eines Unternehmenssprechers nicht ganz 100 Mitarbeiter. Der Computerhersteller will das Werk mit insgesamt rund 1.500 Mitarbeitern bis zum September kommenden Jahres schließen.

Fujitsu-Mitarbeiter: Entlassen aber nicht arbeitslos

Nach Angaben der stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden Elisabeth Schabert wechseln die meisten Mitarbeiter in eine Transfergesellschaft. Dort können sie sich maximal ein Jahr lang beruflich neu orientieren, umschulen lassen oder sich auf eine Selbständigkeit vorbereiten und sind zunächst nicht arbeitslos. Man habe unter den gegebenen Umständen das Bestmögliche für die Mitarbeiter erreicht, erklärte Angela Steinecker von der IG Metall.

Neuer Fujitsu-Standort in Augsburg

Fujitsu selbst will in Augsburg einen neuen Standort mit rund 350 Mitarbeitern gründen. Das bisherige Werksgelände im Süden der Stadt will das Unternehmen verkaufen.