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Bayern

Fütterungsverbot für Gänse ab Januar | BR24

© Manuela Pfeufer

Kanadagänse im Wasser

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    Fütterungsverbot für Gänse ab Januar

    Am Hofer Untreusee gilt ab Januar ein generelles Fütterungsverbot für Wildvögel. Der Stadtrat reagiert mit seinem Beschluss auf das enorme Wachstum einer Population von Kanadagänsen im Sommer.

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    Die Anzahl der Wildvögel sei in den vergangenen Monaten so stark gestiegen, dass es zu großen Verunreinigungen der Liegeflächen und einer Beeinträchtigung des Badebetriebs gekommen sei, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Außerdem bestehe durch die Ausscheidungen der Tiere auch die Gefahr der Verunreinigung des Wassers mit Algen.

    Füttern lockt Tiere an

    Als Ursache für den starken Anstieg der Population vermutet die Stadt das Füttern durch die Besucher, das immer mehr Tiere anlocke. Bereits im Sommer bat die Stadt deshalb darum, die Gänse nicht mehr zu füttern.

    Fütterungsverbot für Enten seit 1999

    Ein ähnliches Problem gab es im Bereich des Untreusees bereits vor einigen Jahren mit Enten, die durch Füttern vermehrt in die so genannte Intensivzone angelockt wurden. Die Folge damals: Durch die Ausscheidungen der Tiere war im Untreusee eine Konzentration von giftbildenden Cyanobakterien festgestellt worden, die eine Warnung der Badegäste erforderlich machte. Für Enten gilt seitdem ein Fütterungsverbot im Bereich des Untreusees – mit einer merklichen Verbesserung der Wasserqualität und der allgemeinen Sauberkeit.