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Fürstenfeldbrucker bekämpfen unerwünschte Flugkörper | BR24

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Mobiles Drohnen-Abwehrsystem

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    Fürstenfeldbrucker bekämpfen unerwünschte Flugkörper

    Ein Drohnenabwehrsystem für handelsübliche "Mikrodrohnen" hat das Unternehmen ESG Elektroniksystem- und Logistik aus Fürstenfeldbruck entwickelt. Es entdeckt frühzeitig Drohnen und unterbricht die Funkverbindung.

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    Ermöglicht wird das Störmanöver durch komplexe Technik, die Drohnen und die zugehörigen Fernsteuerungen aufspürt und schließlich die Verbindung kappt. Dadurch landet die Drohne automatisch.

    Einsatz an Flugplätzen und Gefängnissen

    Die Abwehrtechnik kann stationär oder mobil betrieben werden. Laut Christian Jaeger, Produktmanager bei ESG, können mit dem neuen System Industrieanlagen, Kraftwerke oder auch Teststrecken und sogenannte Erlkönige, also getarnte neue Automobilmodelle, vor Aufnahmen geschützt werden. Flugplätze und der Flugverkehr könnten sicherer werden. Gefängnisse, in die mit Hilfe von Drohnen Drogen oder Waffen geschmuggelt werden können, könnten sich schützen.

    Komplexes System aus Radar, Mikrofonen und Kameras

    Beim Aufspüren der Fernbedienung und der Drohne kommen vier technische Systeme zum Einsatz. Sobald die Fernbedienung eingeschaltet wird, sendet sie Funksignale, die bei einer Frequenzanalyse festgestellt werden. Wenn die Drohne startet, wird sie durch ein Radar erfasst. Schließlich nehmen Mikrofone den Schall und Kameras die Bewegung der Drohne auf.

    In einem Überwachungssystem werden die Daten vernetzt und auf einer Landkarte abgebildet. Zu diesem Zeitpunkt können dann erste Maßnahmen ergriffen werden – Menschen können in Sicherheit gebracht und der Werksschutz kann in Bewegung gesetzt werden. Im zweiten Schritt stört das System die Funkverbindung zwischen Fernbedienung und Drohne, die dann automatisch landet – so sind die Geräte programmiert.