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Füracker verteidigt Flächenmodell für die Grundsteuer | BR24

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Der bayerische Finanzminister Albert Füracker, CSU, verteidigt das Modell mit Flächenberechnung.

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Füracker verteidigt Flächenmodell für die Grundsteuer

Einen Tag vor dem Spitzengespräch in Berlin zur Reform der Grundsteuer hat der bayerische Finanzminister Albert Füracker, CSU, noch einmal das Modell mit Flächenberechnung verteidigt.

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Mit dem von Bayern vorgelegten Modell, nur nach Fläche des Grundstückes und des Gebäudes zu bewerten, komme es zu keinem mehr an Steuern. "Wir können das aufkommensneutral gestalten, selbstverständlich."

Nicht vermischen will Füracker das Thema mit der Frage nach mehr Gerechtigkeit im System.

"Die Grundsteuer ist eine Objektsteuer. Die Grundsteuer ist nicht zu verwechseln mit der Einkommenssteuer, wo es darum geht, wie viel verdient jemand, der in dem Gebäude lebt. Die Grundsteuer wird von den Kommunen erhoben, weil für die Grundstücke und die Gebäude auch Dienstleistungen in der Kommune notwendig sind mit Schneeräumen und sonstigen Aktivitäten. Und da hat es nichts damit zu tun, wie viel verdient jemand, der in dem Haus lebt oder wie viel ist das Haus an sich selbst wert. Und deswegen ist eine Objektsteuer in der Weise gut nachvollziehbar zu besteuern." Albert Füracker, Bayerischer Finanzminister