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Füracker für Stromtrasse entlang der Autobahn | BR24

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Der Oberpfälzer CSU-Chef Albert Füracker unterstützt die Forderung, die geplante Stromtrasse Südostlink entlang der Autobahn zu verlegen. In Regensburg sagte er, dies könne die Diskussion befrieden.

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Füracker für Stromtrasse entlang der Autobahn

Der Oberpfälzer CSU-Chef Albert Füracker unterstützt die Forderung, die geplante Stromtrasse Südostlink entlang der Autobahn zu verlegen. In Regensburg sagte er, dies könne die Diskussion befrieden.

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In der Diskussion um die Stromtrasse Südostlink ist der Oberpfälzer CSU-Chef und bayerische Finanzminister Albert Füracker dafür, die geplante Trasse entlang der Autobahn A93 zu verlegen und nicht durch private Felder. Damit schließt er sich Forderungen anderer CSU-Politiker an, die sich bereits in dieser Richtung geäußert haben.

Füracker sieht in Verlegung eine Chance

Kritiker der Stromtrasse befürchten bei der derzeitigen Planung eine Schneise durch die betroffene Gegend und eine Verschandelung der Landschaft.  Fürackers Meinung nach wäre eine Verlegung entlang der A93 der Königsweg und würde die angeheizte Diskussion befrieden.

"Ich habe von Anfang an gesagt, mein Traum ist: Schmeißt die Kabel in die Autobahnböschung! Orientiert an einer bestehenden Infrastruktur ist es natürlich in der Akzeptanz für die Menschen am besten, wenn ich es dort eben bündeln kann." Albert Füracker

Bundesagentur hält Verlegung für denkbar

Wie am Mittwoch bekannt wurde, will die Bundesnetzagentur prüfen, ob die umstrittene Stromtrasse Südostlink entlang der A93 verlegt werden kann. Voraussetzung dafür ist, dass das Bundesverkehrsministerium die gesetzlichen Vorgaben lockert. Bisher schied diese Variante laut Bundesnetzagentur aus, da Bauarbeiten im sogenannten Schutzstreifen entlang von Autobahnen nicht zulässig seien.

Trasse soll Strom nach Bayern transportieren

Der Südostlink soll - nach derzeitiger Planung - nach seiner Fertigstellung voraussichtlich im Jahr 2025 Strom aus Norddeutschland in den Süden transportieren. Dabei würde die Gleichstromleitung auf einer Länge von mehr als 200 Kilometern durch die gesamte Oberpfalz und das westliche Niederbayern führen. Die Stromleitung soll hauptsächlich unterirdisch verlegt werden.