Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Für mehr Bio-Ware: Neue Öko-Modellregionen auch in Schwaben | BR24

© picture alliance/Daniel Karmann/dpa

Ziel der Öko-Modellregionen ist es, mehr Bio-Produkte auf den Markt zu bringen.

Per Mail sharen

    Für mehr Bio-Ware: Neue Öko-Modellregionen auch in Schwaben

    Bisher gibt es 12 Öko-Modellregionen in Bayern, jetzt kommen noch 15 dazu. Das Ziel: Die Bio-Produktion soll bis 2020 verdoppelt werden. Schwaben bekommt 3 neue Öko-Modellregionen: das Ostallgäu, das Günztal und die Stadt und der Landkreis Augsburg

    Per Mail sharen

    Die Augsburger wollen als frisch gekürte Öko-Modellregion gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: Um den Ökolandbau zu stärken, wollen sie neue Absatzwege für regionale Produkte wie Lammfleisch, Honig oder Säfte von heimischen Streuobstwiesen aufbauen. Dazu möchten sie Produzenten und Gastronomen vernetzen, sodass Wirte auf ihrer Speisekarte statt argentinischem Rindfleisch beispielsweise Lamm aus dem Lechtal anbieten.

    In Augsburg soll mehr Öko-Ware aus der Region angeboten werden

    Auch das Bewusstsein der Konsumenten für die Vorteile von Nahrungsmitteln aus der Region möchte man stärken: Kurze Transportwege und faire Preise für die Landwirte sind ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. Und helfen gleichzeitig, die Kulturlandschaft zu erhalten, die viele Menschen so schätzen.

    Öko-Modellregion im Allgäu sollen Bio-Fleisch stärken

    Das Oberallgäu ist schon seit vier Jahren dabei, jetzt werden auch der Landkreis Ostallgäu und das Günztal Öko-Modellregion. Das Günztaler Weiderind gibt es schon, jetzt soll aber mit dem Projektmanagement Öko-Modellregion die bisher schwierige Vermarktung des Fleisches angekurbelt werden. Die Rinder, alles Original Allgäuer Braunvieh, grasen bisher vor allem auf den feuchten, extensiv genutzten Weiden an der Günz. Durch die Öko-Modellregion und die damit einhergehende Förderung soll es attraktiver werden, bisher intensiv genutzte Wiesen auch als Weiden für die Rinder zu nutzen.

    Mehr alte Getreidesorten durch die Öko-Modellregion im Allgäu

    Ein weiteres Projekt, das mit Hilfe der Öko-Modellregion ausgebaut werden soll, ist der Anbau alter Getreidesorten. Auch hier gibt es schon Ansätze, so wächst vereinzelt auf den Feldern eine alte Dinkelsorte, der Babenhauser Veesen. Insgesamt will man im Günztal eine eigene Marke etablieren: Günztal Produkte, die zwischen Obergünzburg und Kettershausen produziert, verarbeitet und auch konsumiert werden.