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Fünfjährige in Regensburg auf Mini-Motorrad gestoppt | BR24

© Hartwig Lohmeyer/picture alliance/JOKER

Die Polizei stoppte die Fünfjährige auf einem Regensburger Parkplatz

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    Fünfjährige in Regensburg auf Mini-Motorrad gestoppt

    Die fünfjährige Fahrerin eines "Pocket-Bike" haben Polizisten in Regensburg gestoppt. Das Kind flitzte auf dem Mini-Motorrad über einen Parkplatz. Das Fahrzeug war nicht zugelassen und nicht versichert - zudem braucht es dafür eine Fahrerlaubnis.

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    Die Polizei hat auf dem Parkplatz der Regensburger Donau-Arena die fünfjährige Fahrerin eines Pocket-Bikes gestoppt - weil ihr die nötige Fahrerlaubnis fehlte. Wie ein Polizeisprecher heute auf BR-Anfrage mitteilte, handle es sich bei dem Fahrzeug um ein standardmäßiges Pocket-Bike.

    Eltern sahen einfach zu

    Es sei wohl über das Internet aus Asien bestellt worden. Solche Mini-Motorräder würden normalerweise mit Benzin betrieben, so der Sprecher weiter. Den Eltern, die ihrer Tochter bei ihren Runden auf dem Parkplatz zusahen, drohen deshalb rechtliche Konsequenzen: Zwar hätten sie das Kind mit Schutzkleidung und Protektoren ausgestattet. Es sei aber nicht erlaubt, einer Person ohne Führerschein auf einem öffentlichen Platz den Betrieb eines Fahrzeugs mit einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als sechs Stundenkilometern zu ermöglichen.

    Pocket-Bike fuhr zu schnell

    Das Pocket-Bike sei in diesem Fall aber deutlich schneller als sechs Stundenkilometer, so der Sprecher. Das Fahrzeug sei deshalb beschlagnahmt worden. Jetzt müsse ein Gutachter die tatsächliche Motorleistung prüfen.

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