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Mädchen, dass nach dem Brand im Flüchtlingslager Moria geflohen ist (Symbolbild)

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Fünf Flüchtlinge aus Moria kommen nach Unterfranken

Der Freistaat Bayern nimmt 100 anerkannte Flüchtlinge aus dem ehemaligen Flüchtlingslager Moria von der griechischen Insel Lesbos auf. Fünf davon kommen nach Unterfranken.

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Von
  • Wolfram Hanke

Die ersten Flüchtlinge aus dem ehemaligen griechischen Flüchtlingslager Moria auf der Insel Lesbos sind in Bayern angekommen. Wie die städtischen Pressestellen am Freitag mitteilten, nimmt die Stadt Aschaffenburg drei Personen auf, die Stadt Würzburg zwei. Wann die Flüchtlinge eintreffen und wo genau sie untergebracht werden, ist noch unklar.

Brandkatastrophe in Zeltlager

Nach der Brandkatastrophe in dem Lager hatte der Bund angekündigt, 1.553 Flüchtlinge nach Deutschland zu holen. Das Verteilungskonzept sieht vor, dass Bayern 100 von ihnen aufnimmt. So hatte es auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Donnerstag gesagt.

Laut dem bayerischen Innenministerium kommen die Flüchtlinge in den nächsten Wochen nach und nach an und werden auf alle sieben Regierungsbezirke verteilt. Die Aufnahmebereitschaft bei Kommunen und Organisationen war nach Herrmanns Worten sehr groß.

Hilfsangebot von Aschaffenburg und Würzburg

In Oberbayern nehmen die Städte München und Ingolstadt Flüchtlinge auf; in Niederbayern Passau und Straubing; in der Oberpfalz Regensburg; in Oberfranken die Städte Bayreuth und Hof; in Mittelfranken Erlangen und Fürth sowie die Rummelsberger Diakonie; in Unterfranken die Städte Würzburg und Aschaffenburg; in Schwaben Augsburg und Lindau sowie der Landkreis Aichach-Friedberg.

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