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Ein Bayreuther Startup will unkontrollierten Urinverlust in den Griff bekommen und wurde nun mit einer hohen Geldsumme gefördert. (Symbolbild)

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    Füllstand der Harnblase als App: Geldregen für Studenten-Startup

    Um das Leben für Menschen mit Inkontinenzproblemen zu erleichtern, forschen Studierende an der Uni Bayreuth an einem neuen Programm. Damit sollen Smartphones anzeigen, wie voll die Blase gerade ist. Nun wurde das Konzept in Rekordhöhe gefördert.

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    Von
    • Frederik Eichstädt
    • BR24 Redaktion

    Vier Studierende der Uni Bayreuth haben eine spezielle Technik entwickelt, die Menschen mit Blasenschwäche helfen soll. Die Gründer des Startup-Unternehmens "inContAlert" werden nun vom Bundeswirtschaftsministerium mit 712.000 Euro gefördert. Das sei die höchste Summe, die je ein Startup an der Bayreuther Universität eingeworben hat, teilt die Hochschule mit.

    Inkontinenz-App soll 2023 auf die Smartphones kommen

    Die Förderung soll helfen, das Produkt in den nächsten 18 Monaten weiterzuentwickeln und auf den Markt zu bringen. Die Studierenden haben einen Sensor entwickelt, der Menschen mit Inkontinenzproblemen und Blasenfunktionsstörungen helfen soll. Dabei zeigt der Sensor den Patientinnen und Patienten den aktuellen Füllstand der Harnblase auf dem Smartphone an.

    So soll unkontrollierter Urinverlust und Schädigungen der Niere verhindert werden, heißt es in einer Mitteilung der Uni Bayreuth. Das Bayreuther Startup hat sich beim "EXIST"-Förderprogramm des Bundeswirtschaftsministeriums durchgesetzt. Zum Team gehören Pascal Fechner, Nicolas Ruhland, Tristan Zürl und Jannik Lockl.

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